Erste Impressionen aus der neu eröffneten Berufsschule

Veröffentlicht am Sonntag, den 08.07.2018

Am 4. Juni 2018 wurde die inklusive Berufsschule eröffnet.
Der erste Monat ist vorbei und den Auszubildenden konnten in den ersten theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten ihr Handwerk näher gebracht werden.
Der Plan ist, dass wenn der Schulbetrieb gut läuft, auch stark sehbehinderte und blinde Schüler ausgebildet werden. Außerdem werden Jugendliche, die im rein schulischen Bereich (Grundschule) nicht gut mitgekommen sind oder zu spät überhaupt mit der Grundschule begonnen haben, ermutigt, einen der angebotenen Handwerke zu erlernen. Oft sind bei solchen Kindern ganz praktische Talente versteckt, die es zu entdecken und zu fördern gilt.

Es haben sich schon wieder 12 Leute angemeldet, die in CHAIN Urlaub machen möchten. Sie werden den laufenden Betrieb der Berufsschule live sehen. Ich glaube, ich lasse mir beim nächsten Besuch dann mal direkt die Haare frisieren, ein paar Sandalen schustern und vielleicht gibt es dann schon etwas Leckeres aus Cateringküche. (-;

Liebe Grüße, eure Maama Chain

Motivierte angehende Frisörinnen

Motivierte angehende Frisörinnen


Erstmal wird an den Mitschülerinnen geübt

Erstmal wird an den Mitschülerinnen geübt


Angehende Bäcker in Arbeitskleidung

Angehende Bäcker in Arbeitskleidung


Made in CHAIN, not in China

Made in CHAIN, not in China

Fruchtbares Land und fruchtbare Arbeit

Veröffentlicht am Mittwoch, den 06.06.2018

Ananas-Plantage

Ananas-Plantage


Uganda ist ein sehr fruchtbares Land. Trocken- und Regenzeiten wechseln sich ab und die Sonne scheint und lässt Früchte reifen.
So wie diese kleinen Ananas-Früchte (auf Luganda: “Nanas”), die noch ganz klein sind, aber schon bald einen süßen Duft auf der CHAIN-Plantage verströmen werden und die Kinder und Mitarbeiter mit Vitaminen versorgen werden.

Und nicht nur die Feld-Früchte wachsen, sondern auch Stones Traum einer Berufsschule ist endlich Wirklichkeit geworden:

In den letzten Monaten wurde wieder geplant, gebaut, gemalert, gezimmert und und und. Und da steht sie: die neue “CHAIN inclusive Vocational School” (Dt.: Inklusive Berufsschule).

CHAIN Berufsschule

CHAIN Berufsschule


Handwerker bei der Arbeit

Handwerker bei der Arbeit

Ein Klassenraum mit Arbeitsfläche

Ein Klassenraum mit Arbeitsfläche

Regale in der Schusterei-Klasse

Regale in der Schusterei-Klasse

Die zukünftigen Auszubildenden packen mit an bei der Einrichtung ihrer Lehrräume

Die zukünftigen Auszubildenden packen mit an bei der Einrichtung ihrer Lehrräume

Und am 04.06.2018 war es dann endlich so weit. Die “CHAIN VOCATIONAL SCHOOL” öffnete ihre Türen für den ersten Jahrgang.

Hier haben junge Menschen aus den umliegenden Dörfern, die Lernprobleme im theoretischen Bereich haben, eine gute Chance einen Handwerksberuf zu erlernen. Außerdem werden auch besonders junge Menschen mit Sehbehinderungen in Handwerksberufen ausgebildet.
Zu den Fachbereichen werden zählen:

Erkennt ihr es schon?

Erkennt ihr es schon?

Genau: Holzarbeiten, Metallarbeiten und Schustern

Genau: Holzarbeiten, Metallarbeiten und Schustern

Back-/Konditorhandwerk, Hairdressing und Nähen

Back-/Konditorhandwerk, Hairdressing und Nähen

Neben den Bauarbeiten, die durch verschiedene Großspenden und Stiftungen realisiert werden konnten, entstehen jetzt in den nächsten Jahren natürlich wieder mehr laufende Kosten: für die Gehälter der Berufsschul-Lehrer, die Material-Kosten der Schule und die Versorgung der Auszubildenden.

Letztes Jahr haben wir dafür in unserer Kirchengemeinde (Christus Gemeinde Wuppertal) eine Fundraising-Aktion gestartet. Dabei konnten viele neue Paten für sehbehinderte Schüler gewonnen werden.
Es haben sich schon etwa 60 Schüler für eine Ausbildung angemeldet.

Registrierung der ersten Auszubildenden

Registrierung der ersten Auszubildenden

Die neu angestellten Berufsschul-Lehrer warten auf die Eröffnung

Die neu angestellten Berufsschul-Lehrer warten auf die Eröffnung

Feierliche Eröffnung der Schule mit Begrüßung, Danksagung, Reden und Gebet

Feierliche Eröffnung der Schule mit Begrüßung, Danksagung, Reden und Gebet

Dies ist sicher ein großer historischer Tag in CHAIN, denn ein großer Traum des kürzlich verstorbenen Gründers der CHAIN Foundation (Dr. Mpalanyi Nkoyoyo) geht hiermit in Erfüllung. Er war selber Automechaniker bevor er in seine geistliche Berufung einstieg und legte viel Wert darauf, dass junge Menschen ein gutes Handwerk lernen. So dass sie eine Zukunftsperspektive haben können.

Noch etwas schüchtern aber auch mit Stolz im Gesicht lassen sich die frischen Auszubildenden fotografieren

Noch etwas schüchtern aber auch mit Stolz im Gesicht lassen sich die frischen Auszubildenden fotografieren

...und die großen Schülerinnen der integrativen Grundschule können nun hoffnungsvoll in die Zukunft blicken

...und die großen Schülerinnen der integrativen Grundschule können nun hoffnungsvoll in die Zukunft blicken

Im Namen der CHAIN Foundation danken wir allen Spendern, Paten, Sponsoren, Freunden, Unterstützern für die großzügige finanzielle Unterstützung, ermutigenden Worte, Gedanken und Gebete!
Ihr seid großartig!

Wir sind gespannt darauf, in ein Paar Wochen die ersten “Früchte” (Torten, Frisuren, Möbel, Schuhe…) von diesem “Feld” zu sehen.

Liebe Grüße,
eure Gerda (Maama Chain)

NEUES im Jahr 2018

Veröffentlicht am Freitag, den 02.02.2018

Hier ein kleines CHAIN-/KiA-Update für’s Jahr 2018:

Verkehrssicherheit
Bei meinem letzten Besuch in CHAIN haben wir uns für Sicherheit im Straßenverkehr eingesetzt. Anstoß dazu waren die Berichte von Mitarbeitern, die in schlimme Verkehrsunfälle verwickelt waren. Alleine 6 Mitarbeiter berichteten von Unfällen in den letzten Jahren, von denen sie teilweise immer noch Beschwerden haben. Eine Mitarbeiterin, die mit Baby auf dem Schoß hinten auf dem Boda-Boda (Moped-Taxi) saß, wurde bei einem Unfall über die Straße geschleift während ihr Baby in eine andere Richtung rollte.
Ein Mitarbeiter ist heute noch nach 2 Jahren in Behandlung, weil er seit einem Unfall immer noch Kopfschmerzen hat.
Was ist die Lösung?
Bisher war es so, dass die Mitarbeiter morgends mit Boda-Bodas nach CHAIN gefahren sind.
Jetzt werden alle, die in Mukono wohnen, zusammen vom CHAIN-Bus abgeholt. Wenn alle das Geld zusammen legen, was sie sonst für eine Boda-Boda-Fahrt bezahlt haben, können sie zusammen die Kosten für die Fahrt mit dem CHAIN-Bus tragen. Dies betrift etwa 8-10 Mitarbeiter.
Für diejenigen, die Dorfbesuche oder sonstige Besorgungen machen haben wir 12 passende Helme gekauft. Diese wurden von Freunden von Elke aus Berlin gesponsert. Danke liebe Sponsoren!!!

Mitarbeiter mit den neuen Helmen

Mitarbeiter mit den neuen Helmen


Sicher und chic

Sicher und chic

Update Berufsschule
“African time:” Die Berufsschule wird noch nicht - wie geplant - im Februar starten, aber der Bau geht stetig voran. Im Moment wird der Anstrich gemacht. Es wurde auch eine Rampe gebaut für eventuelle gehbehinderte Schüler.
Die Räume werden aber schon teilweise genutzt. Zum Beispiel wurde ein Seminar angeboten für junge Frauen (und Mütter) aus den umliegenden Dörfern.

Erster Fassaden-Anstrich

Erster Fassaden-Anstrich


"work-in-progress"

Landwirtschaft
Im Moment ist immer noch extreme Trockenzeit in Uganda. Wie gut, dass wir für unseren Lehrgarten große Feuerwehrschläuche zum Bewässern haben. Über 20 Gemüsesorten sind angepflanzt und gedeihen dort.

Lebenspendendes Nass

Lebenspendendes Nass


So können die jungen Pflänzchen die Trockenzeit überstehen

So können die jungen Pflänzchen die Trockenzeit überstehen

Neue Paten
Für die beiden Zwillinge und ihre Mama, über die ich in der letzten Rundmail geschrieben habe, haben sich schon drei Paten gemeldet. Durch diese Paten wird der Mama eine Berufsausbildung ermöglicht und die Zwillinge werden in CHAIN betreut.
Zufällig wohnen beide Paten des einen Zwillings und der Mama in Aachen.
Am Freitag hat die Mama die Zwillinge nach CHAIN gebracht und sie wurden sehr liebevoll aufgenommen. Da sie zu zweit sind wird es ihnen hoffentlich nicht so schwer fallen, dass sie in der Zeit, wo die Mama zur Schule geht, in CHAIN wohnen.

CHAIN-Gäste
Für 2018 haben wieder viele Gäste ihren Besuch in Chain angekündigt. Im Moment ist Elke aus Berlin dort. Am Montag fliegt unser langjähriger Freund und Unterstützer Jürgen (auch ein gebürtiger Berliner) zum dritten Mal dorthin und möchte im Lehrgarten mitarbeiten.
Matthias und ich fliegen am Mittwoch für eine Woche nach Uganda und besuchen anschließend Projekte in Indien und Nepal.
Ein Ehepaar mit zwei Teenagersöhnen macht ihren “Sommer-Urlaub” in Uganda.
Sigrid und Conny möchten auch nochmal in den Herbstferien fliegen und ihre Patenkinder besuchen und eine ganze Familie mit 4 erwachsenen Kindern plant CHAIN als Reiseziel für dieses Jahr.
Da können wieder viele Koffer mit Geschenken gepackt werden!

Koffer und Hilfsgüter
Einige Unterstützer haben mich nach dem letzten Aufruf kontaktiert und versprochen Koffer und Hilfsgüter zu spenden. Einiges ist auch schon angekommen und wartet im KiA-Lager darauf, von Gästen mit nach Uganda genommen zu werden.
Den ersten 20kg-schweren Koffer voll mit Puzzles und Sportschuhen nimmt Jürgen am Montag mit.

Am Mittwoch (7.2.18) werden Matthias und ich ein weiteres Gepäckstück für CHAIN mitnehmen.
Da in diesem Jahr viele Gäste fliegen, können gerne weitere Koffer und Hilfsgüter gesammelt und vorbei gebracht werden (bitte vorher anrufen, damit wir besser planen und entscheiden können).

Nach unserer Reise wird es wieder Berichte und neue Fotos geben.

Lieben Gruß,
Gerda

Nachruf auf Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo

Veröffentlicht am Freitag, den 02.02.2018

R.I.P. Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo

R.I.P. Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo

Liebe Freunde von KiA und der CHAIN Foundation,

heute muss ich euch eine sehr traurige Nachricht bringen:

Am Freitag, den 5. Januar 2018 bekam ich die Nachricht von CHAIN-Leiter Stone, dass der Gründer der CHAIN Foundation gestorben ist. Er wäre dieses Jahr 80 Jahre alt geworden.
Dr. Livingstone Mpalanyi Nkoyoyo hat als Erzbischof der anglikanischen Kirche in Uganda und weiter in seinem Ruhestand auf viele Menschen in Uganda und in der ganzen Welt einen starken und bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zu seinem Andenken wurden eine Woche lang sechs große Trauerfeiern organisiert. Als ich von seinem Tod erfahren habe, bin ich kurzfristig nach Uganda geflogen und konnte vier Trauerfeiern beiwohnen.
Der Präsident Ugandas hatte ein Staatsbegräbnis ausgerufen und dazu alle Christen im Land eingeladen. Der Staat hat alle Kosten für die Zelte, Stühle und das Catering übernommen. Sowohl der Präsident als auch der Vizepräsiedent hielten bewegende und lobende Reden bei den Trauerfeiern und der Beerdigung.

Es wurde deutlich, wie sehr unser Erzbischof im ganzen Volk geliebt ist. Tausende Menschen pilgerten zu den Veranstaltungen, um Abschied zu nehmen von “Taata”, einem Vater des Landes.
Abwechselnd wurden Reden gehalten, gebetet, gesungen und Verse aus der Bibel gelesen.
In den vielen Reden wurde immer wieder deutlich, dass Nkoyoyo ein großer Mann Gottes und starker Leiter war und gleichzeitig demütig bei den einfachen Menschen blieb. Er verstand es sowohl, mit wichtigen Würdenträgern (wie dem Präsidenten oder Papst Franziskus) gute Beziehungen zu halten und wurde von ihnen hoch geachtet als auch den ärmsten der Armen mit Liebe, Achtung und Annahme zu begegnen.

Er war ein Visionär und Hoffnungsgeber und hat sein Leben dazu genutzt, viele gute Werke zu gründen. Die CHAIN Foundation ist nur Eines von Vielen.

Eine Trauerveranstaltung fand auf seinem Grundstück statt. Joshua, ein ehemaliges Heimkind, kam zu mir und nahm mich an die Hand. Sehr viele der späteren Heimkinder haben eine Zeit lang mit dem Erzbischof und seiner Frau Maama Ruth in ihrem Haus gewohnt. Nkoyoyos Wunsch war es, diesen abseits der Gesellschaft lebenden Kindern (Straßenkinder, Diebe, Kinderarbeiter) die Chance zu geben, wenigstens für eine kurze Zeit ein Familienleben zu erleben. Joshua nahm mich an die Hand und führte mich übers Gelände und den Innenhof und brachte mich zu einer Gruppe von jungen Menschen, die alle durch Nkoyoyo aufgenommen und in CHAIN eine Heimat und Familie gefunden haben.

Es berührte mich sehr, zu sehen, wie sie in dieser Trauerzeit als Geschwister zusammenhalten und sich gegenseitig trösten.

Der Strom von Besuchern hörte nicht auf. Viele hatten ihre Matten dabei, um die Nacht draußen unter freiem Himmel zu übernachten und somit in der Nähe von Maama Ruth und ihrer Familie zu sein und ihnen in den Tagen bis zur Beerdigung beizustehen.

Bei Nkoyoyos Beerdigung waren viele große Kirchenleiter aus allen verschiedenen Kirchen Ugandas anwesend. Auch der oberste Leiter der muslimischen Gemeinde hielt eine sehr wertschätzende Rede. Der Erzbischof war ein Mann der Verbindung und er versuchte nach Möglichkeit mit jedem Frieden zu halten.
Das Gelände, auf dem er beerdigt wurde, ist seit vielen Jahren eine Gedenkstätte, an der Märtyrern gedacht wird, die dort um ihres Glaubens Willen verbrannt wurden. Nkoyoyos eigener Großvater wurde dort kurz vor seiner Verbrennung auf Geheiß des damaligen Königs verschont, da sich dieser an seine guten Taten erinnerte. Jedes Jahr am 03.06. pilgern Menschen aus aller Welt dorthin um der Glaubensväter zu gedenken und ein Zeichen zu setzen gegen Diskriminierung und Verfolgung. Der verstorbene Erzbischof selber arbeitete unter Verfolgung als Evangelist in der schwierigen Zeit während des Regimes von Idi Amin.

Am Tag nach der Beerdigung durfte ich Maama Ruth besuchen. Sie saß zusammen mit acht ihrer Freundinnen auf dem Fußboden im Wohnzimmer. Alle Möbel waren entfernt worden, um zu ermöglichen, dass ihre Freundinnen mit ihr auf dem Teppich schlafen konnten und sie so in den dunklen Stunden der Nacht zu trösten. Wir haben eine Zeitlang zusammengesessen, zusammen geweint und schöne Erinnerungen geteilt.

Mehrmals durfte ich in den letzten Jahren in ihrem Hause wohnen, wenn ich in Uganda war. Mehr als 30 Gäste, die ich durch die Jahre mitbrachte wurden mindestens einmal zum Dinner eingeladen. Immer fand man dort Kinder aus dem Heim, aus dem Slum von Kampala oder Jugendliche, denen Taata und Maama Ruth Obdach gaben.

Wir werden Nkoyoyos ruhige Stimme, seine freundlichen Worte, seinen Gesang und Tanz, seine kraftvollen Gebete, sein Lachen, seine Witze und seine Freude mit den Kindern sehr vermissen.

Wir von CHAIN und KiA möchten das gute Werk, das er begonnen hat, fortsetzen.
Wir wünschen der Familie viel Kraft in dieser schwierigen Zeit!
Eure “Maama Chain” Gerda

Weihnachten 2017

Veröffentlicht am Freitag, den 29.12.2017

Liebe Freunde, Paten und Sponsoren,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende und in CHAIN wurde ein frohes Weihnachtsfest gefeiert.
Neben den üblichen Weihnachtsfeierlichkeiten gab es eine Mitarbeiter-Dankesfeier, Geschenke für alle CHAIN-Kinder und Spendenpakete (Zucker, Mehl, Salz, Seife) für die Dorffamilien rund um CHAIN und in Katoogo.

Wir danken allen Gebern für das vergangene Jahr, in dem ihr CHAIN bei der Weiterentwicklung geholfen habt!

Anfang Februar 2018 werden Gerda und Matthias Mohr CHAIN besuchen und aus nächster Nähe über die Entwicklungen (zum Beispiel der geplanten Berufsschule) berichten.

Hier noch ein Paar Einblicke in die ugandische Weihnacht:

Buntes Buffet für alle Mitarbeiter

Buntes Buffet für alle Mitarbeiter

Ein leckeres "Dankeschön!" an alle Mitarbeiter

Alle haben sich herausgeputzt

Alle haben sich herausgeputzt

Und natürlich reden, reden, reden...

Und natürlich reden, reden, reden...

Dorfkinder holen "Weihnachtspakete" für ihre Familien ab

Und auch die Familien des Dorfes Katoogo freuen sich über Weihnachtspakete

Und auch die Familien des Dorfes Katoogo freuen sich über Weihnachtspakete

Große Freude über neue Kleidung, Schuhe und Wasserflaschen

Große Freude über neue Kleidung, Schuhe und Wasserflaschen

Wasserflaschen für lange Schultage

Wasserflaschen für lange Schultage

Armbanduhren für die Großen

Armbanduhren für die Großen

Toiletten für die Berufsschule

Toiletten für die Berufsschule

Die Waschhäuser bekommen Wassertanks

Die Waschhäuser bekommen Wassertanks

Schuhe in allen Farben!

Schuhe in allen Farben!

Neue Schultaschen

Neue Schultaschen

Und was wäre ein echtes ugandisches Fest ohne TANZ?!?

Und was wäre ein echtes ugandisches Fest ohne TANZ?!?

Ein langjähriger Traum wird Wirklichkeit

Veröffentlicht am Dienstag, den 04.07.2017

Liebe Freunde, Paten und Sponsoren,

seit im Jahr 2004 die Freundschaft mit der CHAIN Foundation (repräsentiert vor allem durch den Programm Koordinator Livingstone Weronde “Stone”) begann, war es immer eine Vision und großer Traum von Stone, ein Ausbildungszentrum zu errichten und aufzubauen.
In diesem Ausbildungszentrum sollen die jungen Erwachsenen, die aus CHAIN “rauswachsen”, durch das Erlernen eines Handwerks fit für`s Leben gemacht werden und sogar die VIPs (blinde und sehbehinderte) die Möglichkeit bekommen, ein eigenständiges Leben zu führen.

Nun ist es endlich so weit:

Der Bau einer Berufsschule hat begonnen. Die Fotos zeigen den Rohbau auf dem Gelände der CHAIN-Foundation. Wir werden weiter berichten!

Wasserkanäle

Wasserkanäle


"Under construction"
Ziegelbau

Ziegelbau


Vorderansicht der Berufsschule

Vorderansicht der Berufsschule

Und noch ein Paar Bilder von der “CHAIN-Farm”:

Gepflügtes Land. Vorbereitet für Zuckerrohr-Pflanzen.

Gepflügtes Land. Vorbereitet für Zuckerrohr-Pflanzen.


Noch ist der Zuckerrohr winzig. Zur Ernte werden die süßen Zuckerrohrstangen bis zu 2m groß sein.

Noch ist der Zuckerrohr winzig. Zur Ernte werden die süßen Zuckerrohrstangen bis zu 2m groß sein.


Kleine Mango-Bäumchen.

Kleine Mango-Bäumchen.

Sukuma - ein nährstoffreiches Blatt-Gemüse. Schmeckt ähnlich wie Grünkohl.

Sukuma - ein nährstoffreiches Blatt-Gemüse. Schmeckt ähnlich wie Grünkohl.

Farm-Tiere

Farm-Tiere


Weißes Kälbchen

Weißes Kälbchen

Mit so viel Kreativität und Großzügigkeit…

Veröffentlicht am Dienstag, den 22.11.2016

…schaffte es Alina, 3.523 € für den Weiterbau der Dorf-Grundschule in Katoogo zu sammeln.
Alina war selber letztes Jahr zu Besuch bei CHAIN und so begeistert von der Arbeit, dass sie seitdem regelmäßig gemeinsam mit den Sonntagsschul-Kindern aus Lünen Aktionen gestartet hat, um Geld zu sammeln. Ihr Ziel war es, dass die neue Dorf-Schule in diesem Jahr noch (sozusagen als Weihnachtsgeschenk für das Dorf) ein Dach bekommt und somit bald eröffnet werden kann. Und wie es aussieht, kann schon in den nächsten Wochen mit dem Bau begonnen werden. Da werden die Kinder Augen machen, wenn sie das nigelnagelneue Dach sehen!

Ein gut durchdachter Fundraising-Plan

Ein gut durchdachter Fundraising-Plan

Und dann waren wieder viele fleißige Helfer in Kleve am Werk, um den - man könnte schon sagen traditionsreichen - Weihnachts-Benefiz-Basar “Lichterzauber”auf die Beine zu stellen. An 2 Nachmittagen mit 10 ehrenamtlichen Helfern kamen so 1.550 € für CHAIN zusammen.

weihnachtliche Kunst

weihnachtliche Kunst

Die schönsten und leckersten Kuchen & Torten wurden gezaubert

Die schönsten und leckersten Kuchen & Torten wurden gezaubert

Ein besonderer Dank geht an Katharina, Gerd und Ursula, die das ganze initiiert haben!

Ladies day out!

Veröffentlicht am Dienstag, den 12.07.2016

Liebe Freunde und Unterstützer,

CHAIN ist ständig in Bewegung und wir kommen gar nicht hinterher, euch von all den guten Entwicklungen zu berichten. Dies alles ist nur möglich durch die vielen Unterstützer hier in Deutschland (und den Niederlanden) und die fleißigen Mitarbeiter vor Ort.

Für die Kinder in CHAIN sind die Hausmütter und Lehrerinnen wichtige Bezugspersonen und für viele ein Mutter-Ersatz. Wer selber einmal in CHAIN war weiß, mit wie viel Elan und Liebe sich diese Frauen um die Kinder, Jugendlichen und “Haus und Hof” kümmern.

So kam die Idee auf, speziell für all die Frauen, die sich bei und um CHAIN engagieren, einen besonderen Dankes-Tag auszurichten. Diese Idee traf auf engagierte Frauen hier in Deutschland, die regelmäßig Themen-Abende für Frauen jeden Alters organisieren - die “Königstöchter”. (Mehr dazu unter: http://www.meine-gemeinde.de/alles-fuer/frauen/). An einem “Königstöchter”-Abend wurde dann Geld gesammelt, damit die Frauen von CHAIN einen ganzen Tag gemeinsam genießen können.

Und tatsächlich kam so viel Geld zusammen, dass die CHAIN-Ladies fernab vom Kindertrubel gemeinsam Essen, Tanzen, Singen und sich beschenken lassen konnten. Die Direktorin der Integrativen Grundschule war als Ehrengast geladen. Jede Frau bekam ein Geschenk und wenn ihr euch die Bilder anschaut, seht ihr, dass es ein voller Erfolg war.

So möchten wir all diesen wundervollen Frauen in Uganda und Deutschland danken, die Mütter, Tanten, Omas, Ehefrauen, beste Freundinnen, Ermutigerinnen, Schwestern, Töchter, Unterstützerinnen und… und… und sind!

Ihr seid wunderbar!!!

Die Ladies

Die Ladies

Aunty Bridget hat sich herausgeputzt

Aunty Bridget hat sich herausgeputzt


Aunty Dorothy freut sich auf den Tag

Aunty Dorothy freut sich auf den Tag


Wie immer: viel Spaß schon auf der Busfahrt

Wie immer: viel Spaß schon auf der Busfahrt


Ganz ohne Kinder geht es nicht: die Kleinsten dürfen selbstverständlich mit!

Ganz ohne Kinder geht es nicht: die Kleinsten dürfen selbstverständlich mit!


Freundinnen

Freundinnen


Aunty Fatima genießt die Auszeit

Aunty Fatima genießt die Auszeit


Aunty Olivia: eine der (Dienst-)ältesten Hausmütter

Aunty Olivia: eine der (Dienst-)ältesten Hausmütter


Traditionelle Fest-Essen: Matooke (Kochbananen) mit Erdnuss-Sauce, Reis, Chicken und Kartoffeln

Traditionelle Fest-Essen: Matooke (Kochbananen) mit Erdnuss-Sauce, Reis, Chicken und Kartoffeln


Mit der Geschenkübergabe wird ein gelungener Tag abgeschlossen.

Mit der Geschenkübergabe wird ein gelungener Tag abgeschlossen.

Mal sehn`, vielleicht gibt es ja auch mal einen “Herren-Tag” ;-)

Das Weihnachtsgeschenk wächst und wächst

Veröffentlicht am Samstag, den 27.02.2016

Durch die Unterstützung von KiA und CHAIN wächst die Dorfschule in Katoogo:

Im Hintergrund sieht man das alte Schulgebäude mit notdürftig gedecktem Dach.

Im Hintergrund sieht man das alte Schulgebäude mit notdürftig gedecktem Dach.


Vorbereitung der Stahlkonstruktion.

Vorbereitung der Stahlkonstruktion.






Rückblick auf 10 Jahre ugandisch-deutsche Zusammenarbeit

Veröffentlicht am Montag, den 15.02.2016

Am Sonntag den 10.01.2016 feierten wir das 10-jährige Jubiläum von KiA. Wir hatten einen schönen Nachmittag mit allen KiA-Vereinsmitgliedern und schauten voller Dankbarkeit auf die letzten Jahre zurück.

Was hat sich denn in diesen Jahren der Zusammenarbeit entwickelt?

2004 besuchte Liese Meinhardt zum ersten Mal das Kinderheim der CHAIN Foundation, das damals erst seit drei Jahren existierte und folgendermaßen aussah:
Es gab
- ein Bürogebäude,
- ein Mitarbeiterhäuschen,
- Plumpsklos,
- ein Haus für Vorräte,
- ein Haus für die Hausmütter,
- drei Schlafhäuser für die Kinder & Jugendlichen,
- eine Küche,
- einen überdachten Essplatz,
- eine Handvoll Kühe, Schweinchen und Hühner,
- etwa 50 Kinder und 4 Mitarbeiter
- kein Strom und kein fließendes Wasser

Seitdem ist die CHAIN Foundation stetig gewachsen, so dass es dort heute so aussieht:
Es gibt zusätzlich
- eine Heimkrankenstation (Franjo sickbay),
- ein Kirchengebäude mit Spielzimmeranbau,
- einen Spielplatz für die Heimkinder,
- drei Sportplätze für Fußball, Volleyball und Basketball,
- eine integrative Grundschule mit 7 Klassenzimmern,
- Badezimmer mit fließendem Wasser in den Schlafhäusern,
- Plumpsklos für die Grundschule,
- ein großes Gästehaus,
- eine Mitarbeiterstraße mit 8 Wohnungen (hauptsächlich für Lehrer),
- eine Töpferei mit Brennofen,
- einen Kindergarten mit eigenem Spielplatz,
- einen Spielplatz für die Grundschule,
- zwei Brunnen mit Wassertanks,
- eine Filteranlage zur Aufbereitung des Brunnenwasser zu Trinkwasser,
- eine große Küche für die Grundschule,
- 34 Mitarbeiter haben eine Vollzeitstelle bei CHAIN. Bis auf 7 haben alle Sponsoren bei KiA, die ihr monatliches Gehalt bezahlen.

Ein kurze Reise nach Uganda über google-maps: (Suchwort: “Off Tu Mission Uganda”, das sind unsere Nachbarn)

Das längliche Haus oben: die Schule. Die 2 Häuser daneben: das Büro (eckig) und das Gästehaus (rund). Die 2 kleinen runden Häuser: Bridgets Haus und die Krankenstation. Die 3 großen runden Häuser: die Schlafhäuser der Kinder. Das sternförmige Haus: die Kirche. Die 3 rechteckigen Häuser unten: Kindergarten + Wohnhäuser der Lehrer.

Das längliche Haus oben: die Schule. Die 2 Häuser daneben: das Büro (eckig) und das Gästehaus (rund). Die 2 kleinen runden Häuser: Bridgets Haus und die Krankenstation. Die 3 großen runden Häuser: die Schlafhäuser der Kinder. Das sternförmige Haus: die Kirche. Die 3 rechteckigen Häuser unten: Kindergarten + Wohnhäuser der Lehrer.

Und wie vielen Kindern & Jugendlichen wird jetzt durch CHAIN geholfen?

Heute werden etwa 120 Kinder & Jugendliche im Heim, Internat, oder Ausbildung/Studium durch die CHAIN Foundation versorgt, von denen über 90 eine persönliche Patenschaft bei KiA haben!

Was lief sonst so im Jahr 2015?

2015 besuchten 416 Kinder die integrative Grundschule in CHAIN. 85 dieser Dorfkinder haben eine persönliche Patenschaft bei KiA. Außerdem besuchten 86 Dorfkinder zwischen 3 und 6 Jahren den Kindergarten. Einige haben Paten bei KiA.

Was ist für 2016 geplant?

- “National Examination School”:
Für die Grundschule sind alle Vorbereitungen getroffen, um Ende 2016 offiziell als Schule für nationale Examen anerkannt zu werden. Das heißt, dass dann Schüler aus anderen Schulen nach der 7. Klasse ihre Abschlussprüfung in Chain machen können (ähnlich den Vergleichsarbeiten in Deutschland). Um diese Anerkennung zu erlangen, gab es über ein Jahr lang sehr viele (teilweise merkwürdige) Vorbereitungen und Prüfungen. Aber jetzt ist es endlich geschafft.

- Gäste:
Wir freuen uns, dass wir in den letzten Jahren sehr viele Besucher nach Chain einladen konnten. Die Ugandesen lieben „visitors“.
Wir möchten mehr Paten und andere Interessierte einladen, die CHAIN Foundation für bis zu vier Wochen zu besuchen.
Es ist für die meisten eine unvergesslich gute Erfahrung. Die Mitarbeiter und Kinder in CHAIN genießen die Zeit mit den Besuchern und sehen dies als einzigartige Chance etwas zurückzugeben für den Segen, den sie durch KiA erfahren. Wer an einer Reise nach Uganda interessiert ist, kann sich gerne bei uns melden:
Gerda Mohr
info@kinder-in-afrika.org
0202-623318

- Vocational school for the blind
Unsere nächste große Vision ist es, eine Berufsschule für blinde und sehbehinderte Menschen zu eröffnen. In Uganda gibt es bisher keine solche Berufsschule. Letztes Jahr wurde eine kleine Schule von einer blinden Dame eröffnet, wo sehbehinderte in ein Paar einfachen Handarbeiten unterrichtet werden. Sie lernen dort Stricken, Flechten, Nähen und Kochen. Ein paar Grundschulabgänger werden ab Februar dort unterrichtet werden. Unser Traum ist es, eine Schule mit vier Klassenräumen für den theoretischen Unterricht und vier Werkstatträumen für den praktischen Unterricht zu bauen. Geplant werden Berufe wie Schreiner, Metallarbeiter, Mechaniker, Frisörin, Schneiderin, Koch und andere. Zusätzlich möchten wir junge Menschen in den schon bestehenden Bereichen wie Töpferhandwerk, Landwirtschaft und Viehzucht unterrichten.

Uns ist bewusst, dass es ein großer Traum ist, aber mit Gottes Hilfe und vielen Unterstützern sind schon viele große Träume in Erfüllung gegangen.

Das Grundstück für den Bau der Schule ist schon vorhanden. Die Baukosten sind mit 80.0000 € kalkuliert. Die Kosten für Einrichtung und Lehrmaterial wie Werkzeuge und Machinen belaufen sich auf etwa 40.000 €. Dann müssen natürlich noch die laufenden Kosten gedeckt werden.

Welches Fazit zieht ihr aus den letzten 10 Jahren?

Rückblickend können wir sagen, dass nicht immer alles einfach war, wir aber mit der Unterstützung vieler lieber und großzügiger Menschen und vor allem mit Gottes Hilfe viel erreichen konnten und die Zusammenarbeit mit der CHAIN Foundation immer besser geworden ist. Wir können wirklich sagen, dass uns die Mitarbeiter von CHAIN zu guten Freunden geworden sind. So möchten wir mit dem Bibelvers abschließen, den der Gründer der CHAIN-Foundation und seine Frau im letzten Jahr bei ihrer goldenen Hochzeit von einem blinden Kind in Brailleschrift vorgelesen bekamen:
(aus 5.Mose 8, die Verse 17-18) “…und dass du nicht sagst in deinem Herzen: Meine eigene Kraft und meine fleißigen Hände haben mir diesen Reichtum verschafft. Sondern du sollst des Herrn deines Gottes gedenken; denn er ist es, der dir Kraft gibt, solchen Reichtum zu erwerben.”

Wir freuen uns und sind gespannt auf die nächsten 10 Jahre!

Und jetzt gibt es noch ein Paar Fotos:

Fatima freut sich über das Weihnachtsgeschenk für ihre Dorfschule. Hier: Zementsäcke.

Fatima freut sich über das Weihnachtsgeschenk für ihre Dorfschule. Hier: Zementsäcke.


Die Ziegel liegen bereit für den Bau.

Die Ziegel liegen bereit für den Bau.


Freude über Ziegel.

Freude über Ziegel.


Hier soll bald die Schule stehen.

Hier soll bald die Schule stehen.


Steine für das Fundament.

Steine für das Fundament.


Und Bausand braucht man wohl auch.

Und Bausand braucht man wohl auch.


Ein Gruppenfoto mit Fatima, ihrer Familie und CHAIN-Mitarbeitern.

Ein Gruppenfoto mit Fatima, ihrer Familie und CHAIN-Mitarbeitern.

Und nun noch - wie im letzten Post versprochen - Fotos von Bridget bei ihrer “introduction”. Unter dem Motto: 1 Tag, 1 aufgeregter Bräutigam, eine wunderschöne Braut und 3 Outfits:
Bridget in rosa mit viel "blingbling".

Bridget in grün. Schaut euch diese Haare an!

Bridget in grün. Schaut euch diese Haare an!

Die Braut in dunkelblau verteilt feierlich den typischen ugandischen Kuchen.

Die Braut in dunkelblau verteilt feierlich den typischen ugandischen Kuchen.

Er denkt: "Jetzt wird`s ernst". Bridget freut sich darüber.

Bridget mit Maama Elke und Aunty Diana.

Bridget mit Maama Elke und Aunty Diana.

Weihnachts-Shopping in Uganda

Veröffentlicht am Freitag, den 18.12.2015

Hab nen Wagen voll geladen...

Hab nen Wagen voll geladen...


Die Matratzen werden entladen

Die Matratzen werden entladen


Ugandische Ordnung bei der Verstauung

Ugandische Ordnung bei der Verstauung


Passend zu den Matratzen gibt es noch Decken

Passend zu den Matratzen gibt es noch Decken


Öl für die Geschenke-Körbe

Öl für die Geschenke-Körbe


Zucker und Reis für die Geschenke-Körbe

Zucker und Reis für die Geschenke-Körbe


Schuhe und Kleidung werden begutachtet

Schuhe und Kleidung werden begutachtet


Bridget ist zufrieden mit den Einkäufen. Einen Tag nach ihrer introduction (traditionelle Feier vor der Hochzeit, bei der sich die Familien kennenlernen und der Bräutigam mit vielen Geschenkeen um seine Zukünftige wirbt) war sie unterwegs zum Weihnachts-Shopping.

Bridget ist zufrieden mit den Einkäufen. Einen Tag nach ihrer introduction (traditionelle Feier vor der Hochzeit, bei der sich die Familien kennenlernen und der Bräutigam mit vielen Geschenkeen um seine Zukünftige wirbt) war sie unterwegs zum Weihnachts-Shopping.


Dorothy begutachtet die Geschenke

Dorothy begutachtet die Geschenke


Schuhe in allen Farben. Da werden sich die Mädels freuen!

Schuhe in allen Farben. Da werden sich die Mädels freuen!

In den nächsten Tagen gibt es mehr Fotos. Auch von Bridgets Hochzeit.

Viel Segen zum weitergeben

Veröffentlicht am Samstag, den 12.12.2015

WOW! Wir können nur staunen über all die großzügen Spender, die schon jetzt gemeinsam das Weihnachtsspendenziel von 11.000€ erreicht haben. DANKE!

In CHAIN ist es schon immer Sitte, dass von dem Segen der kommt, an andere weiter gegeben wird.
So haben der CHAIN-Vorstand gemeinsam mit dem Projektleiter Stone und uns beratschlagt, wer dieses Jahr mit dem überfließenden Segen erreicht werden kann.

Seit 2007 unterstützen CHAIN & KiA ein wunderbares Projekt in Katoogo. Katoogo ist ein abgelegenes, armes Dorf, etwa 17 km von CHAIN entfernt. Dort hat eine engagierte Familie (Fatuma mit ihrem Mann und einem ihrer Zwillingssöhne) in Eigeninitiative eine kleine Schule eingerichtet. CHAIN unterstützt sie mit Schulungen zu Hygiene und Beratung im medizinischen Bereich, praktischen Hilfen für Familien, Schulpatenschaften und seit kurzem auch mit Nähunterricht für junge Frauen und Unterricht in Metallarbeiten für junge Männer/Jugendliche ohne Schulausbildung. In zwei weiteren Schulen dieses Dorfes werden Kinder von KiA durch Schulpatenschaften unterstützt. Fatuma hat viel Elan und Liebe für ihre Schüler und deren Familien. Ihr Sohn, der auch Lehrer an ihrer Schule ist, hat einen Zwillingsbruder (Hassan), der geistig und körperlich behindert ist. Er sitzt immer in Fatumas Nähe und strahlt über’s ganze Gesicht, wenn die Schulkinder kommen und es Leben gibt auf dem Grundstück, wo die Familie auch wohnt. Die Schule hat die Familie in traditioneller Weise aus Lehm gebaut. Jetzt möchten sie eine größere Schule aus gebrannten Lehmziegeln bauen, die Wind und Regen besser standhält.
Neben ihrer Tätigkeit als Lehrerin stellt Fatuma Kerzen her, die sie verkauft. Als Starthilfe für ihre neue Schule habe ich gleich 100 Kerzen zum verschenken gekauft.

Wir würden Fatuma und den Schulbau gerne mit dem überfließenden Segen aus der Weihnachtsspendenaktion unterstützen. Auch die Kinder und Jugendlichen aus CHAIN freuen sich immer, wenn sie etwas abgeben können.
Schon 145€ gehen nach Katoogo und jede weitere Spende, die noch für Weihnachten ‘reinkommt wird an Fatuma weitergeleitet. Stone wird mit Fatuma und ihrem Mann überlegen, für was genau das Geld eingesetzt wird und wird den Bau verfolgen und uns darüber informieren.
Noch weiß Fatuma nichts von ihrem Glück - das wird ein richtig großes Weihnachtsfest für alle!!!

Liebe Grüße von Gerda und Liese

Gerda zu Besuch bei Fatuma und ihren Schülern

Gerda zu Besuch bei Fatuma und ihren Schülern


Das von Hand errichtete Schulgebäude

Das von Hand errichtete Schulgebäude

Fatuma zeigt die Formen zum Kerzengießen

Fatuma zeigt die Formen zum Kerzengießen

So sieht die fertige Kerze aus: ein schönes Weihnachtsgeschenk!

So sieht die fertige Kerze aus: ein schönes Weihnachtsgeschenk!


Gerda spricht mit Fatuma (Hintergrund), ihrem Mann (re. v. Gerda), einer Lehrerin (vo.) und Fatumas Sohn

Gerda spricht mit Fatuma (Hintergrund), ihrem Mann (re. v. Gerda), einer Lehrerin (vo.) und Fatumas Sohn


Selbstgebrannte Lehmziegel stehen bereit für den Bau der neuen Schule

Selbstgebrannte Lehmziegel stehen bereit für den Bau der neuen Schule


Hassan freut sich über den Besuch

Hassan freut sich über den Besuch

Weihnachtsmarkt im Gewächshaus

Veröffentlicht am Donnerstag, den 26.11.2015

Liebe Freunde und Unterstützer,
letzte Woche wurden wir von engagierten Paten am Niederrhein eingeladen, die Arbeit von CHAIN und KiA mit einem Stand auf ihrem alljährlichen “Weihnachtsmarkt im Gewächshaus” vorzustellen. Es war ein sehr schöner Markt und es wurden zu Gunsten von “Weihnachten in CHAIN” 60 Kuchen, Kaffee, Kakao und Glühwein verkauft.
So kamen an zwei Tagen 1.600 € zusammen und es gab viele gute Gespräche mit Interessierten an unserem Stand.
Es ist immer wieder ermutigend und schön zu sehen, wie sich einzelne Leute und Gruppen engagieren und so KiA und CHAIN unterstützen.
Ein großes “DANKE” an alle, die Kuchen für das Buffet gespendet und verkauft haben!

Der KiA-Stand

Der KiA-Stand


Weihnachtsmarkt im Gewächshaus

Weihnachtsmarkt im Gewächshaus


Gerda im Gespräch mit einem Unterstützer

Gerda im Gespräch mit einem Unterstützer


Schönes und handgefertigtes aus Uganda

Schönes und handgefertigtes aus Uganda

Books for a better future

Veröffentlicht am Donnerstag, den 29.10.2015

Liebe Leser,
hier sende ich mal wieder einen kleinen Bericht von zwei jungen Frauen (Amber und Charissa) aus Holland, die vor kurzem bei CHAIN zu Besuch waren. Ihnen gefiel die Arbeit anscheinend so gut, dass sie eine eigene Initiative gestartet haben, um CHAIN zu helfen, die Schule mit guten Schulbüchern auszustatten.
Aber lest selbst, was die beiden auf die Beine stellen wollen:

Dear readers,
in September 2015, Amber and I went to Uganda. We visited the Chain Foundation and we have had a very blessed time there. The Chain Foundation is a home for about 106 orphans and 44 blind children. At the Chain Foundation the children receive all the necessary care. This includes a loving home, enough to eat and they meet their medical, physical and spiritual needs. Chain also provides for a school on their property; the Martin Nkoyoyo Inclusive Primary School. This Primary School provides education for about 400 children. Besides the children from the Chain Foundation, other children from the surrounding areas are coming to attend the school. During our stay at Chain we were able to help and support the teachers in school.

Not enough schoolbooks
During classes we noticed that the children do not have access to school books. The children who attend the school pay a small fee to the school, but this fee goes to a balanced meal for the children. Usually the (parents of the) children do not have a sufficient income to provide for a healthy meal. Because of the balanced meal, the children who attend the school, are healthy and their school performance is usually better. It has been scientifically proven that a balanced meal contributes to a better performance in school. This has been confirmed in the ‘Journal of School Health’ (2005).
Because of the fact that the school fee goes to nutrition, there is not much left for school supplies, like school books. If the teachers from the Martin Nkoyoyo school want to contribute to qualitatively good education, they are left providing the schoolbooks with their own money. But the teachers do not have this kind of money. So the current situation is that there are about five school books per 70 children in a class. In order to provide for better quality education there are a lot more books needed. We can really use your help with this! Our aim is to provide school books for every child who attends the Martin Nkoyoyo Inlcusive Primary School! By doing this we can help to “provide a learning environment” that enhances their school perfomance.

Investment in the future of the children
The school books bought with these donations, will not only be used by the children who are attending the school right now. These books will be used by children who are going to attend in the next ten years. So with your help we can invest in a better future for many children!
Greetings, Charissa and Amber

Charissa und Amber lernen traditionell ugandisches Kindertragen

Charissa und Amber lernen traditionell ugandisches Kindertragen


Elijah zeigt stolz sein Schulbuch

Elijah zeigt stolz sein Schulbuch


Amber & Charissa mit Mitarbeiterinnen von CHAIN

Amber & Charissa mit Mitarbeiterinnen von CHAIN

Die beiden haben auch einen kleinen Film für ihre Initiative zusammengeschnitten. Wer des Niederländischen mächtig ist, versteht auch, was sie sagen möchten :-) Für alle anderen: die Bilder sprechen für sich!
https://www.facebook.com/1504436743204358/videos/1510495289265170/?video_source=pages_finch_main_video


Wer gerne für Schulbücher spenden möchte, kann das gern über das KiA-Konto tun. Bitte gebt eure vollständige Adresse an (für die Spendenbescheinigung) und im Verwendungszweck: “Books for a better future”.

Zu Gast bei Freunden

Veröffentlicht am Dienstag, den 22.09.2015

Vor einer Woche ist Gerda mit ihrer „Reise-Gruppe“ (einem Freund aus Deutschland und 3 holländischen Damen) in Uganda gelandet. Nach einem fröhlichen „welcome“ am Flughafen ging es mit dem Kleinbus gleich weiter nach CHAIN, wo alle erschöpft in ihre frisch gemachten Betten im liebevoll für die Wazungu (Weißen) eingerichteten Gästehaus sanken.
Mit im Gepäck waren wieder Geschenke, Spielsachen, Materialien und…und…und… - die begeistert und mit viel Freude, Gesang und Tanz am nächsten Tag in Empfang genommen wurden.
Lego

Gäste und Gastgeber feiern und tanzen

Gäste und Gastgeber feiern und tanzen

Es wurde ein buntes Programm für die Gäste vorbereitet. So haben sie die Gelegenheit, die Arbeit näher kennenzulernen, sich mit den Mitarbeitern auszutauschen und Zeit mit den Kindern zu verbringen.
Auch die alltägliche ugandische Lebensweise wie Wäsche mit der Hand zu waschen, Kochen auf dem Holzfeuer und traditionelle Tänze bleiben den Gästen nicht vorenthalten.
Daneben bleibt viel Zeit zum Urlaub-machen: unter dem Mangobaum liegen, mit vorbeikommenden Kindern und Mitarbeitern ein Schwätzchen halten, frischen Maracujasaft schlürfen und die kühle Brise mit Aussicht auf den tropischen Busch genießen. Die Mitarbeiter bei CHAIN sagen, dass sie nicht viel Materielles zu geben haben. Aber was sie haben, geben sie gerne. Und das ist: Liebe. Dies tun sie sowieso, indem sie Menschen dienen und für sie beten. Die friedliche Atmosphäre kann man nur genießen!

Jürgen (er arbeitet in Deutschland als Biologe für eine Wasserbehörde) konnte den Schülern aus der 6. Klasse einiges zum Thema „Wasser“ beibringen. Für viele Schüler der Martin-Nkoyoyo-Schule ist es ein riesen Privileg zur Schule gehen zu können. Wenn sie dann noch etwas von jemandem aus Deutschland erfahren, sind sie besonders interessiert und hören begeistert zu.

Bewundern konnten die Gäste auch die neue (fast fertige) Schulküche. Die alte Küche war eigentlich nur ein Provisorium. Es gab nicht genug Platz zum trockenen und sicheren Lagern von Lebensmitteln und das Feuerholz musste teilweise draußen gelagert werden, was zu feuchtem Holz und somit zu starker Qualmentwicklung führte. Insgesamt war die Küche viel zu klein, um Frühstück und Mittagessen für 500 Personen (Schüler & Lehrer) zuzubereiten. Außerdem gab es keinen festen Boden, wodurch es bei Regen (der ja in Uganda während der Regenzeit sehr stark sein kann) zu regelrechten Überschwemmungen kam. Also war es Zeit für eine neue Küche. Durch im letzten Jahr gespartes Geld konnte der Bau realisiert werden.

Die alte Küche...

Die alte Küche...

...und die neue!

...und die neue!

...und so sieht es aus, wenn 500 Schüler und Lehrer Frühstück bekommen.

...und so sieht es aus, wenn 500 Schüler und Lehrer Frühstück bekommen.


Bald gibt es dann mehr Geschichten und Bilder von der Uganda-Reise 2015.
Seid alle herzlich gegrüßt!
Liese

Neue Sponsoren für Maria

Veröffentlicht am Montag, den 24.08.2015

Noch ein neues Update (02.12.15):
nur 2 Monate hatte Maria keinen Sponsor. Jetzt hat ein junger Mann aus der Nähe von Bonn die volle Patenschaft übernommen. Wow!

Kleines Update: für Marias Gehalt im September wurde eine Einmalspende überwiesen. Danke! Ein Dauer-Sponsor wird weiterhin gesucht.

Viele unserer Unterstützer kennen den Namen Maria Birungi.
Maria ist eine der 34 festangestellten Mitarbeiter in CHAIN & eine sehr engagierte und erfahrene Sozialarbeiterin, die verantwortlich ist für das Dorfprojekt.

Maria mit Tochter Abigail

Maria mit Tochter Abigail


Unter anderem besucht sie regelmäßig die umliegenden Dörfer und führt Gespräche mit den Familien, in denen von CHAIN unterstützte Kinder leben. Zu ihren Aufgaben zählen sowohl Aufklärungsarbeit, Gesundheits- und Familienberatung als auch die Beratung und Betreuung des sogenannten “income generating projects” (Familien werden im Aufbau eines Einkommensichernden Kleinstunternehmens begleitet). Sie ist auch diejenige, die sich darum kümmert, dass die etwa 100 Dorfpaten von KiA regelmäßig Briefe, Fotos und Neuigkeiten von ihren Patenkindern bekommen (mind. einmal jährlich). Außerdem ist sie in ihrer Funktion als Schulsoialarbeiterin Brückenperson zwischen Schule, Eltern und Kinderheim.

Sie hat ein großes Anliegen daran, KiA regelmäßig mit Fotos und News aus dem Kinderheim, der Schule, den Dörfern und Entwicklungen zu versorgen.

Mehrere Jahre wurde Maria von Sponsoren mit ihrem Gehalt von 100 € unterstützt. Nun hat diese Sponsorengruppe vor einem halben Jahr angekündigt, daß sie ab jetzt (August 2015) die Unterstützung beendet. So hatte ich genug Zeit auf die Suche nach neuen Sponsoren zu gehen. Leider sind vor zwei Wochen potentielle Paten abgesprungen.

Vielleicht kennt ihr jemanden oder eine Gruppe Menschen, die bereit sind gemeinsam die 100 € im Monat zusammenzulegen? So haben wir schon sehr unterschiedliche Gruppen als Sponsoren gefunden. Zum Beispiel ein Pflegeteam im Krankenhaus für unsere zwei Krankenschwestern, eine Sonntagschulgruppe für die Kindergärtnerin, ein Hauskreis aus einer Kirchengemeinde für eine Hausmutter, eine Gruppe junger Männer für den Fahrer, ein Hobbybauer für den Bauern, eine Hauswirtschafterin mit Freundin für den Koch, eine begeisterte Chorsängerin mit ihrer Freundin für den Musiklehrer und viele mehr. Es gibt so sicher auch viele Möglichkeiten für Maria. Vielleicht eine Gruppe Sozialarbeiter? Eine Sportmannschaft? Ein Mitarbeiterteam? Eine ganze Familie? Eine Firma? Eine Gruppe mit einem gemeinsamen Hobby…………

Ein paar Daten zu Maria:
- Maria Birungi arbeitet seit Februar 2008 in CHAIN
- sie ist 32 Jahre alt und verheiratet
- sie hat zwei Kinder: Elijah (10 Jahre) und Abigail (fast 1 Jahr alt)

Wer eine Idee hat oder selber Sponsor für Maria werden möchte, kann sich gerne bei mir melden:
Gerdina Mohr: 0202-623318
info@kinder-in-afrika.org

Ich werde hier berichten, wenn es etwas Neues gibt. Wie wir uns vorstellen können ist es unheimlich ermutigend für die Mitarbeiter zu wissen, dass sich jemand von so weit weg für ihre Arbeit in CHAIN interessiert und sie unterstützen möchte.

„Weeraba, bakwano baffe!“ ["Tschüß, unsere Freunde!"]

Veröffentlicht am Donnerstag, den 07.11.2013

…so mussten wir uns von unseren alten und neuen Freunden am 26. Oktober in Uganda verabschieden. Fast vier Wochen hatten wir Zeit, die Entwicklung der letzten sechs Jahre im und um das Kinderheim mit eigenen Augen zu bestaunen, alte Freunde wiederzutreffen, neue Kinder und Mitarbeiter kennenzulernen, in jeden einzelnen Bereich der Arbeit der CHAIN Foundation zu schnuppern, mit zu leben und auch ein bisschen Urlaub zu machen.

Viel hat sich getan, seit wir vor sechs Jahren das letzte Mal in Uganda waren. Am eindrucksvollsten sind nicht die neuen Gebäude (Schule, Mitarbeiterhäuser, Töpferei & Gästehaus), sondern das super Team, das sich tagtäglich mit viel Liebe und Freude um die Kinder im Heim, die Dorffamilien und die Landwirtschaft kümmert. Die Hingabe und Freude, mit der gearbeitet wird ist wirklich beeindruckend und es ist schön zu sehen, dass richtige Freundschaften entstanden sind im Mitarbeiter-Team, jeder seinen Platz hat, für seine Arbeit (ob auf dem Feld, als Hausmutter, Krankenschwester oder Sozialarbeiter) anerkannt wird, sein Mitspracherecht bei der Gestaltung der Arbeit wahrnimmt und man sich gegenseitig unterstützt. Das ist auch für uns sehr ermutigend und zeigt, dass Gottes Segen auf dieser Arbeit liegt.

Das Team

Das Team

Viele interessiert sicherlich, wie die ersten Jahre in der integrativen Grundschule (Martin Nkoyoyo Primary School) gelaufen sind. Voller Stolz konnte letztes Jahr der erste Jahrgang die Grundschule (7. Klasse) abschließen. Und zwar mit guten bis sehr guten Noten. Besonders freuen sich die Lehrer darüber, dass einige blinde/sehbehinderte Schüler ihren Abschluss machen konnten und sogar so gut waren, dass sie nun in einer weiterführenden Schule weiter lernen können. Wer weiß, was aus ihnen mal wird. Es ist beeindruckend zu sehen, wie schnell sie die Blindenschrift (Braille) lernen. Jetzt steckt der zweite Jahrgang in seinen „Final Exams“ und Lehrer und Schüler sind zuversichtlich, dass auch dieses Jahr alle erfolgreich abschließen werden.

Schulkinder

Schulkinder in der Frühstückspause

Vorbereitend für die Grundschule gibt es nun auch einen Kindergarten mit drei Gruppen. Geleitet wird er von zwei sehr netten und liebevollen Erzieherinnen. Vormittags füllen die Kinder von 3-6 das CHAIN-Gelände mit Lachen und Singen. Neben ganz vielen Bewegungsspielen und Singen sitzen die Kleinen an bunten Tischchen und lernen mit Begeisterung die ersten englischen Begriffe und Buchstaben.

Kindergartenkinder mit Aunty Anne

Kindergartenkinder mit Aunty Anne

Teacher Ben leistet in der Töpferei hervorragende Arbeit. Zweimal wöchentlich kommen Klassen zu ihm, die er im Töpferhandwerk unterrichtet. Dabei kommen Kreativität und Geschicklichkeit zum Vorschein und manches blinde Kind überrascht durch seine Konzentration und Handfertigkeit. Zurzeit wird ein Brennofen auf dem Gelände gebaut, so dass die Teller, Tassen, Schüsseln und andere schmuckvolle Kleinigkeiten gebrannt und verkauft werden können. Alle Materialien (verschiedene Lehme zum Modellieren und Bemalen) werden aufwändig aus der Natur gewonnen und bis zur Gebrauchsfertigkeit verarbeitet.
Durch die beiden engagierten Krankenschwestern Janet & Juliet können erkrankte Kinder schnell erste Hilfe bekommen und fachlich versorgt werden. Während unserer Zeit hatten ein Paar Kinder Windpocken. Sie wurden medizinisch behandelt und konnten nachts in der Krankenstation schlafen.

Auch im Büro ist tagsüber reges Treiben. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wissen Bescheid über jedes einzelne Kind und jede Familie, die in irgendeiner Weise von CHAIN unterstützt wird und überprüfen regelmäßig, ob die Hilfen an den richtigen Stellen ankommen und noch notwendig sind. Aunty Diana hat die Rechnungsbücher unter ihren Fittichen und führt streng Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Das läuft so gut, dass Ulrike (unsere Schatzmeisterin, die im Sommer diesen Jahres bei CHAIN war) feststellen musste: „Diana macht Ihre Arbeit so klasse, dass ich sie am liebsten als Buchhalterin mit nach Deutschland nehmen würde!“

Besonder schön und ermutigend waren für uns auch die Treffen mit einigen „Ehemaligen“ aus CHAIN, die nun auf eigenen Beinen stehen, selber Familie haben und gern & dankbar an ihre Zeit in CHAIN zurück denken.

Es gäbe noch viel, viel mehr zu erzählen aber wir möchten noch die Kinder und Mitarbeiter zu Wort kommen lassen, die euch allen ganz, ganz herzlich danken möchten für eure Unterstützung (finanziell und im Gebet), eure Liebe für sie und eure Freundschaft. Sie sind zutiefst bewegt und dankbar dafür, dass sie bei der CHAIN Foundation wohnen, arbeiten und lernen dürfen. Das haben sie uns immer wieder gesagt und auch, dass wir euch alle grüßen und ihr und eure Familien gesegnet sein sollen.

Wir grüßen euch mit einem freundlichen „Weeraba, bakwano baffe!“ und wünschen euch eine gesegnete kommende Adventszeit!
Liese & Freddy

<em>Liese & Freddy mit Patensohn Garvin</em>” title=”Liese & Freddy mit Patensohn Garvin” width=”300″ height=”211″ class=”size-medium wp-image-490″ /><p class=Mit unserem Patensohn Garvin

Rückblick auf das Jahr 2012

Veröffentlicht am Donnerstag, den 10.01.2013

Liebe K.i.A.- und CHAIN-Freunde,

nun ist das Jahr 2012 vergangen und wir schauen voll Dankbarkeit zurück.
Mein Besuch im Dezember hat mir wieder einmal gezeigt, wie gut die Zusammenarbeit von CHAIN und K.i.A. funktioniert. Daran möchte ich euch teilhaben lassen:

1 Anfang des Töpferunterrichts in der eigenen Töpferei
2 Start des Kindergartens
3 Installation und Inbetriebnahme der Solaranlage
4 Das erste Jahr lief die integrative Grundschule komplett mit 7 Schulklassen
5 Wachstum in der Landwirtschaft
6 Einbruchsicherheit im Spielzimmer durch Fenster- und Türgitter
7 Start eines Kinderchores

Töpferschule
1 Die Töpferschule wird zur Zeit Dank der großen Spendenbereitschaft vergrößert, so dass mehr Kinder gleichzeitig am Unterricht teilnehmen können. Hier seht ihr ein Bild der Erstlingswerke der Schulkinder. Für die ersten Übungen werden ausschließlich Naturmaterialien (Lehm und Farben) verwendet, die die Klasse auf dem CHAIN-Gelände findet.
Leider ist es in Uganda sehr schwierig, gute Mitarbeiter zu finden und sie zu halten. Wenn sie woanders mehr verdienen können kündigen sie leider oft.
Töpferlehrer Ben
Töpferlehrer Ben hat noch keine Paten.
Sein Gehalt beträgt 85 € im Monat.
Er ist ein sehr guter Lehrer für die Kinder und es wäre jammerschade, wenn wir ihn verlieren würden.
Vielleicht hat jemand nette Verwandte, Freunde oder Kollegen, die gemeinsam die Patenschaft übernehmen?

Kindergarten
2 Erzieherin Sandra hat im Januar mit dem Kindergarten angefangen und betreut etwa 10 Kinder, von denen zwei blind sind. Wir durften im Dezember einige Tänze und Spiele sehen, die sie mit den Kindern eingeübt hat. Das war sehr süß! Dazu lernen die Kinder schon erste Englischgrundlagen, so dass ihnen der Start in die Grundschule leichter fällt. Sandras Patenschaft hat eine Gruppe Sonntagsschulmitarbeiter aus Deutschland übernommen.

solar-8
3 Die Solaranlage funktioniert so gut, dass ich abends unter meinem Moskitonetz noch lange emails schreiben konnte. Außerdem brannte vor meiner und den anderen Türen die Sicherheitsbeleuchtung. Dies war eine ganz schöne und neue Erfahrung. Früher war der Tag oft um 19.00 Uhr vorbei, da es dann schon stockdunkel ist, und wir saßen dann mit einer Kerze, oder Paraffinlampe in den Häusern. Durch die Solaranlage hat CHAIN jetzt schon die ersten Einsparung an Stromrechnungen.

Grundschule
4 Die Grundschule hat 7 Klassenzimmer, eine Bücherei, ein Klassenzimmer für den Braille-Unterricht (Blindenschrift), eine Aula und ein Lehrerzimmer. Jede Klasse hat im Schnitt 50 Schüler! Die Gehälter zweier Lehrer werden von einer Kirchengemeinde in Rotterdam zur Verfügung gestellt und eine weitere Lehrerin ist Patin eines Berliner Lehrerkollegiums. Wer Lehrer an einer deutschen Schule ist und sich gerne gemeinsam mit den Kollegen für einen Lehrer in CHAIN einsetzen möchte: es gibt noch 6 Lehrer ohne Paten. Ein Lehrer verdient 130 € im Monat. Durch einen Lehrer bekommen 40 bis 50 Kinder die Chance eine schulische Ausbildung zu machen, die Chancen auf eine Berufsausbildung erhöhen sich und sie bekommen die Perspektive auf eine bessere Zukunft.

Landwirtschaft
5 Der Bereich Landwirtschaft wird von Fortunate geleitet. Er unterrichtet dabei die Kinder in den wichtigsten landwirtschaftlichen Grundlagen. Sie bekommen dadurch die Chance, sich später selbst versorgen zu können und sich auch bei einer eventuellen Arbeitslosigkeit über Wasser halten zu können. Uganda ist ein sehr fruchtbares Land. Wer Kenntnisse in Landwirtschaft und Viehzucht hat kann sich selbst versorgen und sogar etwas vom Ertrag verkaufen.

Diebstahlsicherung Spielzimmer
6 Nachdem das Spielzimmer in einer Nacht ausgeraubt wurde bekamen wir einen zweiten Nachtwächter und an jedem Fenster wurden dicke Gitterstäbe befestigt. Der neue Nachtwächter Anton hat schon direkt einen Paten bekommen! So viele Menschen hatten Mitleid mit den Kindern, weil die Diebe ausgerechnet ihre geliebten Puppen geklaut hatten, dass wir schnell Ersatz in Deutschland gesammelt haben und mit nach Uganda nehmen konnten. Die Freude war riesengroß!!!
die-neuen-puppen
Vielleicht findet ja jemand auf dem Foto seine gespendete Puppe?

7 Der Kinderchor wird von Douglas geleitet. Douglas ist Musiklehrer und hat ein unglaubliches Talent, die Kinder zu begeistern. Die ersten Wochen lernte er die Kinder kennen und fand so heraus, welche Kinder Spaß am Singen haben und beim Kinderchor mitmachen wollen. So hat er jetzt eine Gruppe begeisterter Kinder, die um die Wette Singen, Trommeln und Tanzen. Ich wünsche mir, dass die Kinder öfters bei Veranstaltungen und Gottesdiensten singen können und mein Traum ist es, dass es bald eine eigene CHAIN-Kinderchor-CD gibt. Die werde ich dann hier verkaufen. Wir hatten das Vergnügen eine fast 2-stündige Vorführung zu erleben.
Douglas bekommt 85 € im Monat und hat leider noch keine Paten. Ich hoffe auf einen Chor hier in Deutschland, dessen Mitglieder gemeinsam 100 € im Monat aufbringen. Die 15 €, die übrig bleiben können für eine CD, Musikinstrumente und Chorkleidung gespart werden. Bei 20 Chormitgliedern sind das pro Person nur 5 € monatlich.

fröhliche Kinder
Im Namen der Kinder, Mitarbeiter und Familien der CHAIN Foundation danke ich allen großzügigen Unterstützern. Gemeinsam konnten wir im letzten Jahr wieder dazu beitragen, dass die gute und fruchtbare Arbeit der CHAIN Foundation weiter gehen und wachsen konnte. Die Mitarbeiter bei CHAIN sind von so viel Liebe und Großzügigkeit überwältigt und fühlen sich ermutigt und gestärkt, voller Freude und Elan in dieses neue Jahr mit den Kindern und Jugendlichen zu starten.
Ich freue mich schon auf den nächsten Besuch vor Ort!
Liebe Grüße,
Gerda Mohr

Bilder der Entwicklung der letzten Monate: Solar, Kindergarten, Töpferunterricht und Landwirtschaft!

Veröffentlicht am Samstag, den 17.11.2012

Im letzten Artikel haben wir über die Planung einer Solaranlage für CHAIN berichtet.

Nun freuen wir uns ein Bild der installierten Solarpanels zeigen zu können:
Solarpanel auf einem Haus

Und es funktioniert wirklich. Aus Sonne wird Strom:
Strom!

Die Kleinsten aus dem Heim und dem Dorf freuen sich über den neu eingerichteten Kindergarten:
Die Vorschulklasse

…das Spielzimmer:
Erzieherin Sandra mit Kindergartenkindern im Spielzimmer

…und Bücher für die Vorschule! So macht Lernen Spaß und die Kinder werden gut auf den Schulstart vorbereitet:
Erzieherin Sandra mit Vorschulmaterial

Die Direktorin der Martin Nkoyoyo Grundschule freut sich über gespendete Schulbücher:
Direktorin mit Schulbüchern

Die Spendenresonanz für die Töpferschule war enorm.
Hier sehen wir den Lehrer und einige Kinder im Töpferunterricht:
Lehrer und Kinder beim Töpfern

Bohnenernte, Milchkühe, Hühner und Gemüsebeete:
kollage-landwirtschaft2

In den letzten Monaten konnten mit Gottes Hilfe und einer Vielzahl von Unterstützern in Europa, Amerika und Uganda viele kleinere und größere Ideen, die jahrelang nur Wunschdenken waren, realisiert werden. Wir sind dankbar und froh zu sehen, was mit vereinten Kräften möglich ist!

Sonne über Uganda!

Veröffentlicht am Mittwoch, den 13.06.2012

Nachdem wir seit 2004 durch die Patenschaften und zweckungebundenen Spenden die Arbeit finanziell auf feste Beine stellen konnten, sind wir seit letztem Jahr immer mehr daran, der CHAIN Foundation zu helfen, durch eigene Mittel und Leistungen die festen Dauerkosten zu senken.
Auf diesem Weg gibt es viele Schritte zu tun und folgendes konnte schon erreicht werden:

° die landwirtschaftliche Nutzung und Viehucht konnte professionell ausgebaut werden
° Eltern, deren Kinder die integrative Grundschule besuchen und die Schulgebühren nicht aufbringen können, können stattdessen regelmäßig für einige Stunden auf den Feldern helfen
° Regenwassertanks helfen, Stromkosten (um Wasser aus dem Brunnen zu pumpen) zu senken

Als nächster Schritt ist die Installation einer Solaranlage geplant, da die Energiekosten eine große monatliche Belastung für CHAIN sind. Seit Dezember sammeln wir also die zweckungebundenen Extraspenden für eine Solaranlage, so dass die Kraft der Sonne genutzt werden kann, um:
° Nachts die Wohnhäuser und das Gelände zu beleuchten (Schutz vor Diebstahl!)
° das Büro, die Schule und die Wohnhäuser mit Strom zu versorgen
° und die elektrische Wasserpumpe betreiben zu können

Kleine Nebeninformation: In Deutschland scheint die Sonne durchschnittlich 30% des Tages. In Uganda zeigt sich die Sonne fast 60% des Tages (im Durchschnitt).

Dank vieler kleiner Einzelspenden und einigen größeren Spenden kann die Solaranlage sehr bald installiert werden!
Sobald die Anlage angebracht ist werden wir hier auf der Homepage wieder davon berichten und Fotos zeigen.

Danke für jede Unterstützung!

DAS WAR DER FREUNDESABEND IM JULI 2011!

Veröffentlicht am Donnerstag, den 08.09.2011

Liebe Freunde,

unser Freundesabend im Juli hat alle vorherigen Freundestreffen getoppt!
Es waren etwa 100 Freunde dabei. Unsere 10 afrikanischen und pakistanischen Freunde hatten für ein großes Buffet gesorgt. Es gab typische Gerichte aus den verschiedensten afrikanischen Ländern und aus Pakistan. Dazu einige echte deutsche Kuchen von Paten. Das war ein kulinarisches Fest!

Und auch sonst war der Abend so richtig afrikanisch - afrikanisch spontan. Eine junge Afrikanerin fragte, bevor der offizielle Teil anfing, ob sie etwas vortanzen könnte. Das habe ich gerne als Auftakt des Abends angenommen. Als sie gerade mit ihrem Tanz auf der Bühne angefangen hatte hüpften noch 3 afrikanische Maamas auf die Bühne und tanzten mit.

Mr. Stone Weronde (Leiter der CHAIN Foundation) stellte sich vor und erzählte über die Anfänge der CHAIN Foundation vor 10 Jahren.
Nach der Bilderpräsentation haben wir eine Sammlung für einen großen Wassertank gemacht, da das Trinkwasser bei CHAIN sehr knapp ist. Der Tank kostet 600 €. Einige Kinder liefen mit Körben los, um die Spenden einzusammeln. Auch für die wunderschönen Handarbeiten, die Stone frisch aus Uganda mitgebracht hatten wurde großzügig gespendet.

Als unsere Finanzfrau Ulrike das gespendete Geld gezählt hatte sprang einer der Afrikaner mit einer großen Trommel auf die Treppe im Speiseraum und trommelte, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Die 600 € waren zusammengekommen. Und nicht nur das, es war sogar etwa mehr!

Als die meisten Gäste mit Essen fertig waren ging das Cateringteam voran in den Saal und fing an auf afrikanische Gospels zu tanzen. Das war ansteckend und bald waren fast alle dabei.
Das war ein richtiges Fest und ich meine, wir haben genug Grund zu feiern, oder?
Einer der Afrikaner meinte: ,,Maama Gerda, können wir nicht öfter so ein Fest machen, so alle 4 Wochen?” ;-)
Ich glaube, dass es manch einem Ausländer gar nicht so leicht fällt zwischen so viele steifen Deutschen zu wohnen. Geht mir ja auch so……………:-)

Ich habe 2 Fotos angehängt, wo ihr die inzwischen gekauften Wassertanks seht.
Die Mitarbeiter, die davor stehen sind von links nach rechts:

1 Mr. Isanga - geistlicher Leiter im Heim und Lehrer in unsere Grundschule, hat richtig Spaß an den Kindern.
2 Bridget - Sozialarbeiterin im Heim und Bezugsperson für die Praktikanten, hat ein herrlich erfrischendes, kindliches Gemüt und geht lachend durchs Leben.
3 Diana - Finanzverwalterin, findet man immer im Büro, aber bei den Play-’n-Pray-days findet man sie hüpfend und rennend bei den outdoor-games.
4 Stone - Projektleiter, ist das Herz der Arbeit und ihn findet man überall. Sieht man nie ohne Anzug, aber damit pflanzt er auch Bäume ein, oder spielt Fußball.
5 John - Viehwirt und macht sonst alles was vor seinen Füße auftaucht. Die einzigen Momente, in denen er ruhig sitzt sind die Mitarbeitersitzungen. Er liebt einfach jede handwerkliche Arbeit.

Ich wünsche euch noch einen schönen Restsommer. Am 16. November plane ich wieder nach CHAIN zu fliegen. Ich freue mich schon riesig, alle wieder zu sehen…..Bis dahin melde ich mich noch mal,
Maama Gerda

der neue Wassertank

der neue Wassertank

Schuhaktion

Veröffentlicht am Donnerstag, den 21.07.2011

Im letzten Jahr (2010) haben wir von Kia eine sehr erfolgreiche Schulranzenaktion durchgeführt. Wir sammelten über 1.200 gut gefüllte Schulranzen. Jetzt kurz vor den Sommerferien bekomme ich Anfragen von Privatpersonen und Schulen, die gerne wieder Ranzen spenden würden.

Da wir in CHAIN und der Umgebung bereits genug Schulranzen verteilt haben möchte ich in diesem Jahr etwas anderes sammeln. Wir sind immer abhängig von Containern, die nach Mukono transportiert werden, bei denen wir die Möglichkeit haben, Spenden mitzuschicken.

Sobald es eine Möglichkeit gibt, möchte ich eine Schuhsammlung durchführen. Wenn es soweit ist, werde ich eine Rundmail schicken und dann innerhalb von 2 Wochen sammeln und die Schuhe wegschicken.

Warum Schuhe?

Immer noch haben viele vor allem arme Menschen in Uganda keine Schuhe und die Schuhe, die man in Uganda kaufen kann sind von sehr schlechter Qualität. Die Folge sind häufig Verletzungen an den Füßen, die sich durch das weitere Barfußlaufen entzünden und zu schlimmen Wunden werden. Außerdem lauern im Sand auf dem Boden viele Parasiten, wie zum Beispiel Sandflöhe, die sich in die Fußhaut bohren, dort wachsen, Schmerzen und Entzündungen verursachen und dann -oft nur mit einer Rasierklinge- entfernt werden müssen.

Wir sammeln deswegen Sommerschuhe (Sandalen, Halbschuhe und Turnschuhe) von guter Qualität, bei denen abzusehen ist, dass sie noch ein paar Jahre getragen werden können. Auch Schuhe in großen Größen für unsere Jugendlichen können wir gebrauchen. Sehr wertvoll sind abwaschbare Flipflops und „Crocs“.
Für den Transport benötigen wir 1 € für ein Paar kleine Schuhe bis Größe 30 und 2 € für ein Paar Schuhe über Gr. 30. Damit können wir die Transportkosten bestreiten.
Also, wenn ihr Schuhe spenden möchtet, wäre es gut, wenn ihr die Euros für den Transport dazu geben würdet.

Wer gerne Bescheid haben möchte, wann die Sammlung losgeht kann mir seine Email-Adresse zuschicken. Über den Email-Verteiler von Kia bekommt ihr dann die Infos zu aktuellen Nachrichten und Aktionen.

Ich hoffe, dass bald ein Container losgeht. Bis dahin könnt ihr ja die Schuhe aufbewahren.

Ich wünsche allen erholsame Ferien und Gottes Segen,
Maama Gerda

mail: info@kinder-in-afrika.org
tel: 0202 - 62 33 18

Viiiiele Fotos einer sehr erfolgreichen und gesegneten Reise - August 2010

Veröffentlicht am Samstag, den 06.11.2010

Wie jedes halbe Jahr war ich für 3 Wochen bei CHAIN in Uganda. Es ist immer wieder herrlich von den 100 Kindern und Jugendlichen und über 20 Mitarbeitern begrüßt zu werden.

Diesmal konnte ich wieder einen Gast mitbringen. Ulrike Stübner macht seit einiger Zeit die Buchführung für K.i.A. und ist für uns hier in Deutschland eine super Unterstützung! Nun wollte sie auch die Arbeit in Uganda kennenlernen und so konnten wir zusammen fliegen.

Für mich ist der Besuch in CHAIN immer wie eine Belohnung für das halbe JahrArbeit” hier in Deutschland. Ich genieße es, die Früchte der Arbeit zu sehen.

Meinen Aufenthalt in Uganda nutze ich dazu, die Beziehungen zwischen K.i.A. und CHAIN zu stärken und die Entwicklung der Arbeit und den Einsatz der Spendengelder zu überprüfen. Dazu gehört unter anderem, dass ich gemeinsam mit den Sozialarbeitern von CHAIN die inzwischen 200 Patenschaften durchgehe und wir besprechen, welche Veränderungen es bei den Patenkindern gibt.

Ich möchte euch gerne auf eine kleine Reise nach Uganda mitnehmen und euch so Einblicke in die Arbeit der CHAIN Foundation und K.i.A. geben.

Fasten your seatbelts, please:

Mit einem Mikrokredit kann dieser "Jajja" (=Großvater) etwas Geld verdienen und seine Familie versorgen.

Mit einem Mikrokredit kann dieser "Jajja" (=Großvater) etwas Geld verdienen und seine Familie versorgen.

Einige Studentinnen der Bochumer FH haben in den Pausen Fair-Trade-Produkte verkauft. Von dem Erlös wurde diese Kantine gebaut.

Einige Studentinnen der EFH in Bochum haben in den Pausen Fair-Trade-Produkte verkauft. Von dem Erlös wurde diese Kantine gebaut.

Das wunderschöne, grüne CHAIN-Gelände.

Das wunderschöne, grüne CHAIN-Gelände.

Rechts ist das neue Tor zu sehen.

Rechts ist das neue Tor zu sehen.

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Deutsche und ugandische Buchführerinnen bei der Arbeit.

Die kleine Krankenstation.

Die kleine Krankenstation.

Im Sprechzimmer mit Sozialarbeiterin Dorothy und Krankenschwester Dorothy.

Im Sprechzimmer mit Sozialarbeiterin Dorothy und Krankenschwester Dorothy.

Freude über das aus Deutschland gespendete Mikroskop. Damit kann Malaria im Blut entdeckt werden.

Freude über das aus Deutschland gespendete Mikroskop. Damit kann Malaria im Blut entdeckt werden.

Die Krankenschwestern Hajara und Dorothy.

Die Krankenschwestern Hajara und Dorothy.

Besuch bei den Patenkindern Esther und Elia im Dorf.

Besuch bei den Patenkindern Esther und Elia im Dorf.

Kinder kommt! Maama Ulrike hat sweeties mit!

"Kinder kommt! Maama Ulrike hat sweeties mit!"

We are family!

"We are family!"

Einladung in die gute Stube.

Einladung in die gute Stube.

Fortunate ("Glück verheißend") trägt seinen Namen zu Recht: er ist Fachmann für Landwirtschaft und Viehzucht. Die ersten 300 Hühner sind da und verheißen einen großen Schritt in die Selbstversorgung von CHAIN.

Fortunate ("Glück verheißend") trägt seinen Namen zu Recht: er ist Fachmann für Landwirtschaft und Viehzucht. Die ersten 300 Hühner sind da und verheißen einen großen Schritt in die Selbstversorgung von CHAIN.

Die 8 Frühbeete bilden einen weiteren wichtigen Teil in der Selbstversorgung CHAINs.

Die 8 Frühbeete tragen einen weiteren wichtigen Teil zur Selbstversorgung CHAINs bei.

Grüngemüse.

Grüngemüse.

Was für eine süße Schweinerei...

Was für eine süße Schweinerei...

Fortunate und John haben Land und Vieh gut im Griff und Spaß bei der Arbeit.

Fortunate und John haben Land und Vieh gut im Griff und Spaß bei der Arbeit.

Der Boden ist vorbereitet für den Anbau.

Der Boden ist vorbereitet für den Anbau.

Maama Ruth in Gummistiefeln. So hat sie es gerne!

Maama Ruth in Gummistiefeln. So hat sie es gerne!

Voller Erwartung! Die ersten 33 Schulranzen und 10 Kartons mit Geschenken sind da.

Voller Erwartung! Die ersten 33 Schulranzen und 10 Kartons mit Geschenken sind da.

Ratet mal, was da drin ist!?!

"Ratet mal, was da drin ist!?!"

Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?

"Ja, ist denn heut' schon Weihnachten?"

Warum trägt man den Schulranzen wie ein Baby auf dem Rücken und nicht auf dem Kopf?

"Warum trägt man den Schulranzen wie ein Baby auf dem Rücken und nicht auf dem Kopf?"

Und was da noch alles in dem Ranzen drin ist!!!

"Und was da noch alles in dem Ranzen drin ist!!!"

"Und was ist in deinem Schulranzen alles drin, Junior?"

"Was ist in deinem Schulranzen alles drin, Junior?"

Schicke und hilfreiche Brillen aus Wuppertal.

Schicke und hilfreiche Brillen aus Wuppertal.

Maama Ulrike und Maama Gerda haben mit der Stewardess das gute Besteck aus dem Flugzeug aussortiert.

Maama Ulrike und Maama Gerda haben mit der Stewardess das gute Besteck aus dem Flugzeug aussortiert...

...Messer und Gabel für die Großen und Löffel für die Kleinen.

...Messer und Gabel für die Großen und Löffel für die Kleinen.

"Danke KLM!"

"Danke, KLM!"

Besuch bei den Patenkindern im Dorf Katooge.

Besuch bei den Patenkindern im Dorf Katoogo.

Lehrerin Fatuma und unsere Diana.

Lehrerin Fatuma und unsere Diana.

Die dramatische Vorführung von 3 Aidswaisen, die ihre traurigen Geschichten im Lied ausdrücken. Kurz darauf wird bitterlich geweint...

Die dramatische Vorführung von 3 Aidswaisen, die ihre traurigen Geschichten im Lied ausdrücken. Kurz darauf werden sie von ihren Tränen überwältigt - und die Zuschauer gleich mit...

Jedes Kind hat ein Päckchen mit Schulmaterial bekommen. Gut gerüstet für's nächste Halbjahr.

Jedes Kind hat ein Päckchen mit Schulmaterial bekommen. Gut gerüstet für's nächste Halbjahr.

"Ist das wirklich für mich? Das kann ich gar nicht glauben!"

"Ist das wirklich alles für mich? Das kann ich gar nicht glauben!"

Ein Gruß nach Berlin von Phiona:,,Danke, Maama Elke!"

Ein Gruß nach Berlin von Phiona:,,Danke, Maama Elke!"

Strammes Programm.

Strammes Programm.

Die von einer amerikanischen Organisation gespendete Bücherei. Jetzt wird gelesen!

Die von einer amerikanischen Organisation gespendete Bücherei. Jetzt wird gelesen!

Schaut, Hawa hat schon einen Schulranzen von Katharina aus Deutschland bekommen. Lasst uns hoffen & beten, dass die anderen 1200 Ranzen auch gut ankommen.

Schaut, Hawa hat schon einen Schulranzen von Katharina aus Deutschland bekommen. Lasst uns hoffen & beten, dass die anderen 1200 Ranzen auch gut ankommen.

Heute gibt es Zeugnisse: Oh-ooh...

Heute gibt es Zeugnisse: "Oh-ooh..."

Die Großküche. Hier zaubern unsere Gourmets.

Die Großküche. Hier zaubern unsere Gourmets.

Maama holt persönlich das Zeugnis ab!

Maama holt persönlich das Zeugnis ab!

Markus aus Deutschland hat seinem Patensohn Simon die Catering-Ausbildung ermöglicht und dann einen Mikrokredit bezahlt, damit Simon ein kleines Restaurant starten kann.

Markus aus Deutschland hat seinem Patensohn Simon die Catering-Ausbildung ermöglicht und dann einen Mikrokredit bezahlt, damit Simon ein kleines Restaurant starten kann.

Nach Mukono kommt man am besten hinten auf dem Boda-Boda sitzend.

Nach Mukono kommt man am besten hinten auf dem Boda-Boda sitzend.

Den Besuch in Simons Restaurant lass ich mir bei keinem Uganda-Aufenthalt entgehen!

Den Besuch in Simons Restaurant lass ich mir bei keinem Uganda-Aufenthalt entgehen!

Maama Ulrike und der Sozialarbeiterin hat's geschmeckt.

Maama Ulrike und Dorothy hat's geschmeckt.

Die Sozialarbeiterin Bridget hat noch keine Sponsoren.

Sozialarbeiterin Bridget gönnt sich eine Pause.

Fleisch holt man nur "frisch" vom Metzger.

Fleisch holt man nur "frisch" vom Metzger.

Süß, oder? Die kleine Schwester von einem Dorfpatenkind.

Süß, oder? Die kleine Schwester von einem Dorfpatenkind.

Man lebt dort, wo die Eltern ihr Geld verdienen.

Man lebt dort, wo die Eltern ihr Geld verdienen.

5 Minuten vom Flughafen. Da fällt das Abschiednehmen leichter. "Bye, Mzungu!"

Abschied von Maama Ulrike am Strand vom Victoriasee.

Der Strand ist nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt. Da fällt das Abschiednehmen nicht so schwer. "Bye, Muzungu!!!"

Der Strand ist nur 5 Minuten vom Flughafen entfernt. Da fällt das Abschiednehmen nicht so schwer. "Bye, Muzungu!!!" - "Bis zum nächsten Mal!"

1.000 DANK!

Veröffentlicht am Donnerstag, den 22.07.2010

Wahnsinn!

Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr ‘raus!

…und sehen jetzt schon die staunenden Kinderaugen in Uganda vor uns, wenn 1.000 (in Worten: Tausend!!!) Kinder einen schönen und gut gefüllten eigenen Schulranzen bekommen!

Der erste Aufruf zur Schu-Schu-Aktion (Schulranzen und Schuhe) wurde in der letzten Juniwoche (unter anderem in der Wuppertaler Rundschau und während eines Gottesdienstes in der Christus Gemeinde Wuppertal ) gestartet. Von da an verbreitete sich der Aufruf zum Helfen wie ein Lauffeuer.

In den verschiedensten Städten rund um Wuppertal und bis nach Berlin informierten Eltern, Kinder und Lehrer über die Schu-Schu-Aktion. Besonders begeistert dabei waren die Kinder selbst, die ihre alten Ranzen schrubbten, befüllten (teilweise ihr Taschengeld für Hefte, Stifte und neue Schuhe ausgaben), kleine Briefe und Fotos für die Kinder in Uganda hineinlegten und zum Lager brachten.

In den ersten zwei Wochen der Sommerferien parkten dann jeden Tag Eltern, Lehrer und andere Helfer vor dem Lager der CGW und füllten dieses Stück für Stück mit 1.000 Schulranzen und fast nochmal so vielen Schuhen. Einige hatten so viel Spaß an der Aktion, dass sie viele Stunden damit verbrachten, die gespendeten Ranzen zu sortieren und mit Schulmaterial, Spielzeug, Schuhen und Kleidung aufzufüllen.

Es sind viele gute Kontakte durch diese Aktion entstanden und einige Helfer, die durch die Aktion auf unseren Verein K.i.A. aufmerksam geworden sind, haben eine feste Patenschaft für ein Kind in Uganda übernommen.

Besonders großzügig zeigten sich die Besitzer eines Schuhgeschäftes, die 22 Paar neue Kinder-Sommer-Schuhe spendeten. Eine sehr hilfsbereite Optikerin hatte den wunderbaren Einfall, Kinderbrillen (inklusive speziell angefertigen Brillengläsern!) zu spenden. Eine ugandische Augenärztin ist jetzt schon dabei, sehbehinderten Kindern der CHAIN Foundation die Augen auszumessen.

Wir möchten allen großen und kleinen Helfern und Spendern ganz herzlich danken!!!

Wir beten dafür, dass bald ein Container die Ranzen nach Kenia bringen kann, diese durch den Zoll in Mombasa kommen und die letzte Etappe per LKW sicher überstehen und die CHAIN Foundation in Mukono erreichen.

Die Aktion endet am 31. Juli 2010. Ab dann können wir keine Ranzen/Schuhe mehr entgegen nehmen!

Auf unserer homepage (www.kinder-in-afrika.org) werden wir über die Ankunft der Ranzen berichten und über weitere Aktionen informieren.

Große Schu-Schu-Aktion im Juli 2010

Veröffentlicht am Montag, den 05.07.2010

(Schu-Schu = Schulranzen und Schuhe)

Der Sommer ist jetzt auch in Deutschland eingetroffen und alle Schulkinder freuen sich auf die großen Ferien. Für die (noch-) Viertklässler sind diese Sommerferien besonders spannend, da sie danach eine neue Schule besuchen. Einige bekommen sogar eine neue „Schulausstattung“. Der Schulranzen, der sie seit der ersten Klasse begleitet hat, wird durch einen neuen oder einen Rucksack ersetzt. Und was passiert mit dem alten Ranzen? Oft wird er ausgemustert und landet im Müll, obwohl er, abgesehen von den normalen Gebrauchsspuren, noch funktionstüchtig ist.

Deswegen starten wir von KiA eine große Schulranzenaktion. Wir sammeln alte, noch brauchbare Schulranzen, um sie mit einem Container nach Uganda zu bringen. Die Schulkinder dort tragen ihre Hefte unter’m Arm zur Schule und zurück und dann fliegen sie in ihrem zuhause – oft nur eine Lehmhütte im Wald – rum, da es keine Schränke gibt.

Wer Lust hat mitzuhelfen, kann Schulranzen sammeln und sie in unser Lager in der CGW (Windhukstr. 102, Wuppertal) bringen. Man kann auch einen Aufruf in Grundschulen machen, dazu haben wir Info-Material für Schulleiter, Lehrer und Schüler vorbereitet. Die Schulranzen sollten sauber und heile sein und können auch noch mit Schulmaterial gefüllt werden.

Infos zu der Aktion (Was kann man noch in den Ranzen reinpacken? Bis wann müssen die Ranzen im Lager sein? Wann kann man die Ranzen bringen? Wie kann ich über die Aktion und über KiA informieren?) gibt es bei Gerda Mohr, Tel.: 0202-623318 oder info@kinder-in-afrika.org.

Nach dem letzten Schultag (in NRW: 16.07.) werden wir hier auf der Homepage über den Erfolg der Aktion berichten. Bis jetzt haben sich schon viele Schulen, Lehrer, Schüler und deren Eltern zur Mithilfe bereiterklärt.

Außerdem sammeln wir noch gut erhaltene Sommer-Schuhe, da viele der Kinder und Jugendlichen barfuß laufen und man in Uganda schlecht an gute Schuhe kommt.

Wir freuen uns über jede Hilfe!!!

Erlebnisse der Ugandareise im Juli/August 2009

Veröffentlicht am Montag, den 24.08.2009

Liebe Chainfreunde,

damit ihr auf dem Laufenden bleibt, hier ein Bericht über meine letzte Ugandareise:

Am 20. Juli landeten Jutta und ich in Entebbe und wurden für die erste Zeit im Haus des Erzbischofs einquartiert. Nach 2 Wochen musste Jutta ja leider schon zurück nach Deutschland und ich zog für die letzten 2 Wochen aufs Chaingelände. Mein Schlafzimmer, die Küche und das Bad im Bürogebäude wurden mit vereinten Kräften, Kreativität und viel Einsatz des CHAIN-Bauern John renoviert.

In den ersten 2 Wochen haben Jutta und ich jeden Tag in einem anderen Arbeitsbereich mitgeholfen, um die Arbeit und die Mitarbeiter besser kennen zu lernen.

Das haben wir in der Zeit erlebt:

  • mit Auntie Annet Tomatenpflege und -ernte + Boden lockern
  • mit allen großen Kindern und dem Kaplan Pflege der Bananenplantage
  • mit der Krankenschwester die Moskitonetze in Insektenschutzmittel einweichen und nach dem Trocknen wieder über die Kinderbetten hängen
  • mit Auntie Olivia die Kinderbetten machen, Böden im Haus fegen und wischen + die Toiletten und Duschen putzen
  • Besprechung mit der Sozialarbeiterin Bridget und den Hausmüttern über die Kindererziehung im Heim
  • Mit Bauer John und Fahrer Sula die Rinder gegen Ungeziefer einsprühen und die Tränke schrubben
  • Besprechung mit allen Kindern und der Krankenschwester über tägliche Hygiene
  • Ansonsten waren wir bei allen Mitarbeiterbesprechungen, morgendlichen Mitarbeiterandachten und den beiden Abendandachten um 18.00 Uhr mit den Kleinen und V.I.P.’s und um 20.00 Uhr mit den Großen, wo wir auch eingeteilt wurden um eine Andacht vorzubereiten

Für mich gab es noch einige Gespräche mit dem Heimleiter Stone und einzelnen Jugendlichen, bei denen es zum Beispiel um die weitere Zukunft der Jugendlichen ging (Ausbildung, Start in die Selbstständigkeit u.s.w.)

Wir waren eingeladen bei verschiedenen Feiern, wie Hochzeit, Studiumsabschluß und zu meinem 50sten Geburtstag wurde eine Überraschungsfeier organisiert.

Alle weiblichen Mitarbeiter haben wir für einen schönen Abend in ein Restaurant eingeladen, bei dem es (ohne Alkohol!) sehr lustig zuging. Zum Schluss haben alle getanzt.

Auch Uganda konnten wir wieder ein Stück besser kennen lernen, bei einem Ausflug zum Victoriasee, einem schönen Abend mit kulturellen Tänzen und Musik, einem Besuch zu den Wasserfällen…

Unser schönstes Erlebnis waren die ersten „Play `n Pray Days“, wo wir als Kinderheim mit 350 Dorfkindern den ganzen Tag gespielt haben. Mittags gab es Essen, das von unserem Koch mit 5 Heimkindern vorbereitet wurde und am Ende des Tages wurde mit allen 450 Kindern plus den 30 Mitarbeitern ein Kindergottesdienst gefeiert.
Dieser Tag soll in Zukunft ca. alle 4 Wochen stattfinden.

Wie immer, war es eine sehr gute, erfolgreiche und gesegnete Zeit bei CHAIN und wenn ich das hier alles so lese, kann ich mir kaum vorstellen, dass ich das alles in nur 4 Wochen erlebt habe!

Und noch ein Paar interessante Infos:

Nächste Woche fliegen 2 vielversprechende Praktikantinnen für einige Monate nach Uganda - eine pensionierte Lehrerin und eine erfahrene Sozialarbeiterin.

Unsere älteste Tochter (Debbi) fliegt Mitte Oktober und ich plane meinen nächsten Flug am 8ten Dezember.

Debbi und ich können ca. 70 Kg Spenden mitnehmen. Wir sammeln Spiele für die „Play `n Pray Days“ wie:

  • Puzzles
  • einfache Gesellschaftsspiele (die Kinder können nur englisch)
  • Puppen und Zubehör
  • Outdoorspielzeug
  • Sandkastenzubehör
  • Bastelmaterial

Wer etwas spenden möchte kann die Sachen gerne bei uns im Oberwall in Wuppertal abgeben.

Bis zum nächsten Bericht!

Eure Maama Gerda

Abflug nach Uganda!!!

Veröffentlicht am Sonntag, den 19.07.2009

Liebe K.i.A.-Freunde,
nun gehen die 4 Wochen mit unserem Besuchs Charles Mwanje Kintu aus Uganda zu Ende. Es war eine sehr gut gefüllte Zeit. Insgesamt hatten wir 9 offizielle (Informations-) Veranstaltungen in Wuppertal, Berlin und am Niederrhein. Charles wurde von einigen Paten zu Stadtbesichtigungen eingeladen - in Berlin, Düsseldorf, Köln, Essen, Bochum und Mehr (ein winziges, aber ganz wichtiges Dorf am Niederrhein, wo inzwischen viele Dorfpatenschaften für K.i.A. vermittelt werden konnten. Jedesmal, wenn wir Besuch aus Uganda hatten waren wir dort, um über K.i.A. und CHAIN zu informieren und erstaunlicherweise treffen wir dort immer wieder nagelneue Gäste, die sich rege für CHAIN engagieren).

Charles konnte viele treue Paten und Sponsoren treffen und das Leben in Deutschland kennen lernen. Er ist immer wieder sehr erstaunt darüber, warum Menschen in Deutschland sich für Bedürftige in Uganda interessieren. Er sagte, dass er nicht wüßte, ob er das auch machen würde, dabei macht er im Prinzip das gleiche und ist 50% seiner Zeit in Chain anstatt in seinem Betrieb.

Während den 4 Wochen wurden 3 neue Patenschaften für VIPs übernommen. Unter anderem eins von einer jungen Kirchengemeinde in Berlin, wo wir eingeladen waren, um die Gemeinde, während des Gottesdienstes über die Arbeit der Chain Foundation und K.i.A.  zu informieren. Außerdem wurden, schätze ich, noch 6-7 Patenschaften für Dorfkinder gestartet.

Die Legoaktion, die auch über die Wuppertaler Zeitung bekannt gemacht wurde hat echt gefruchtet.
Noch bis gestern kamen immer wieder Tüten und Kartons mit Lego und Duplo an. Ein 9 jähriges Mädchen hatte gerade in der Schule viel über Afrika erfahren. Nachdem sie von unsere Aktion hörte hat sie selber angefangen Legos zu sammeln und brachte sie mit ihrem Papa vorbei.
Heute haben wir die zulässige Menge von 23 Kg in einem großen Karton verschnürt. Der Rest, der noch unterwegs ist, wird dann entweder im Oktober, oder im Dezember ‘rübergeflogen. Die Kinder werden Augen machen bei solche Unmengen an Spielzeug!

Jutta und mein Koffer sind auch gepackt und wir werden schon sehnlichst in CHAIN erwartet.

Montagfrüh um 8.10 Uhr gehts hier von Düsseldorf nach Amsterdam und um 11.10 weiter nach Entebbe, wo die Landung um 20.15 geplant ist.

Dort wird unser CHAIN-Foundation-Van mit aufgeregten Mitarbeitern und Kindern warten und uns zum Haus des Erzbischofs und seiner Frau Maama Ruth bringen.

Wir werden euch immer mal mit emails auf dem Laufenden halten.
Ich wünsche euch Gottes Segen,
Maama Gerda

Neues rund um K.i.A. + Termine

Veröffentlicht am Donnerstag, den 04.06.2009

Liebe Paten und Freunde,
endlich komme ich mal wieder zu Nachrichten und es gibt gute:

1. Wir konnten das neunte VIP-Kind (sehbehinderte Kind) vermitteln ! Brenda hat jetzt Paten in Berlin.

2. Letzten Samstag hatten wir ein Kennenlern-Gespräch mit einer Frau aus Heidelberg. Sie ist Sozialarbeiterin und hat ein Sabbatjahr herausgearbeitet, das sie in Uganda verbringen möchte. Über google hat sie die CHAIN Foundation gefunden und fühlte sich direkt durch die Arbeit mit sehbehinderten Kindern angesprochen, da sie selber sehbehindert ist. Ab September möchte sie bei CHAIN einen Freiwilligeneinsatz machen. Zur gleichen Zeit ist auch eine Frau aus Berlin bei CHAIN. Sie ist Lehrerin und Krankenschwester und gerade in Rente gegangen. Jetzt möchte sie ihr erstes Jahr in Rente etwas Zeit und Kraft spenden.
Na, da haben wir ja Fachleute, die sicher gute Dienste in Chain leisten können.

3. Charles hat heute gemailt, dass er sein Visum nun endlich bekommen hat und tatsächlich am 18ten Juni für 4 Wochen nach Deutschland kommt. Bitte meldet euch für die Uganda-Info-Veranstaltungen an, an denen Charles über die neue Dorfarbeit berichten wird und was es sonst so Neues bei CHAIN gibt. Die Termine in Wuppertal, am Niederrhein und in Berlin stehen jetzt fest:

Wuppertal: Fr. 26.06., im CGW-Gebäude, Windhukstr. 102, ab 19.00 Uhr (extra früh, damit ihr eure Kinder mitbringen könnt).
SPECIAL: Es wird eine afrikanische Trommlergruppe um 20.30 Uhr für uns spielen.
Wegbeschreibung: http://www.cgw-online.de/de/impressum-amp-kontakt/wegbeschreibung.html

Berlin: So. 5.Juli ab 11 Uhr im Gottesdienst des Christus-Treff, Isingstraße 5-6, 12435 Berlin-Treptow

am Niederrhein: Sa.11.07., ab 18.00 Uhr auf dem tollen Feriengelände der Familie Pollman, Wibbeltstraße 45, 47559 Kranenburg.

Bei allen Info-Veranstaltungen kann man außer Infos hören und sehen, persönlich mit Charles sprechen und es werden Handarbeiten aus Uganda zu kaufen sein.
Ihr könnt auch wieder Briefe, Fotos und kleine persönliche Geschenke für eure Patenkinder abgeben. Bitte im Briefumschlag verpacken und mit Namen des Patenkindes versehen. Ende Juli können wir sie dann nach Uganda mitnehmen und euern Patenkindern übergeben.
Wie schon erwähnt nehme ich für alle Kinder Lego und Playmobil mit. Bitte herumsprechen und sammeln!

Zusätzlich zu den Info-Veranstaltungen gibt’s noch folgende Termine:
Am Samstag, 20.06., findet auf dem CGW-Gelände, Windhukstraße 102, Wuppertal, ein Flohmarkt statt. Jeder, der etwas zu verkaufen hat und den Erlös für CHAIN spenden möchte, kann das hier mit uns tun. Ein Tisch wird von uns gestellt.

Am Samstag, 27.06. sind wir mit einem Info-Tisch am Wuppertaler “Langen Tisch”. Das ist ein großes Wuppertaler Stadtfest. Auf der Höhe der Barmer Fußgängerzone (Schwebebahnhaltestelle Werther Brücke) werden wir einen Info-Stand von CHAIN/ K.i.A. haben. Schaut doch mal vorbei!
http://www.langer-tisch-wuppertal.de/pdf/flyer_final.pdf

Heute fragte eine Dorfpatenmutter, ob sie für die Oma ihres Patenkindes in Uganda etwas Geld im Umschlag mitgeben kann. Meistens kümmern sich die Großmütter um die Kinder, wenn die Eltern gestorben sind. Ich finde es eine ganz gute Idee, diesen Großmüttern, oder anderen Erziehungsberechtigten der Kinder Briefe, Fotos u.a. zu schicken. So etwas ermutigt die Leute unheimlich. Ich kann auch gerne etwas Geld zu dem Brief im Umschlag mitnehmen. Übers KiA-Konto ginge es auch, wenn deutlich vermerkt wird: „Erziehungsberechtigte/r von: (der volle Name des Kindes)“. Das Geld kann dann von der Sozialarbeiterin vor Ort oder von Charles ins Dorf zu der betreffenden Familie gebracht werden. Bei größeren Summen bitte erst mit uns absprechen. Dazu hat Charles bestimmt Ideen, wie das Geld für alle Dorfbewohner sinnvoll eingesetzt werden kann. Wir können ihn ja wenn er hier ist fragen.

Bitte meldet euch bald an, wenn und zu welcher Info-Veranstaltung ihr kommen wollt und wer an dem Flohmarkt teilnehmen möchte, damit wir besser planen können. Eine kurze email an mich genügt.
Außerdem bitte ich euch, euch jetzt auch so bald wie möglich zu melden, wenn ihr mit Charles mal ein schönes Sightseeing machen wollt oder ihn zum Essen einladen möchtet. Bei der Gelegenheit könnt ihr dann alle Fragen, die ihr immer schon mal stellen wolltet, aus erster Hand beantwortet bekommen. In dem vorherigen Ugandabericht habe ich darüber mehr geschrieben und einige Fotos von Charles mit hineingetan.

Bald wird die KiA-Internetseite eröffnet!……………………………

Ich wünsche euch allen eine schöne gesegnete Woche,
Maama Gerda

Kiasegen in Woche 20

Veröffentlicht am Montag, den 18.05.2009

Liebe Kia-Freunde,
schon fast 3 Monate bin ich nun wieder in Deutschland und mache gerade die Vorbereitungen für den nächsten Flug in 8 Wochen. ( Pass, Visum, Impfungen u.s.w. )

In 4 Wochen kommt, wenn die letzten Stolpersteine für sein Visum behoben sind, der Charles für 4 Wochen, voraussichtlich vom 21. Juni-20. Juli. Ich freue mich schon!
Wir haben die Tage, wo Infoabende mit Charles stattfinden können, schon mal locker vorgeplant. Der Wuppertaler Termin ist schon recht sicher. Die Termine in Berlin und bei Kleve noch nicht ganz. Bitte trotzdem bei Interesse anmelden. Es wäre gut, wenn jeder, der an einem der Abende auch nur evtl. überlegt zu kommen, sich bei mir meldet bis Freitag den 12. Juni. Also auch diejenigen ohne feste Zusagen. Ich selbst kann auch oft bei Einladungen erst kurzfristig mit relativer Sicherheit sagen, dass ich komme. So kann ich aber abschätzen, ob es sich überhaupt lohnt, einen Infoabend in den genannten Städten vorzubereiten.

26.06.08. Freitag ab ca. 18.00 Uhr: Wuppertal-Langerfeld in der Christus Gemeinde Wuppertal.
05.07.08. Sonntag (morgens oder früher Abend) Berlin
11.07.08. Samstag bei Kleve am Niederrhein

Die genauen Auskünfte gebe ich dann nach dem 12. Juni, abhängig von den Anmeldungen.

Inzwischen sind von den 400 geplanten Schultaschen schon ca. 350 Taschen bezahlt ! Echt klasse. Es fehlen nur noch 172 € für die letzten gut 50 Taschen.
Ich habe Charles gebeten, das Probeexemplar mitzubringen, so dass wir uns die Originaltasche ansehen können.
Die Dorfkinder fühlen sich bestimmt total reich mit ihrem eigenen Schulranzen mit Logo……….

Es hat sich auch nochmal eine neue Interessentin für ein VIP-Kind gemeldet: Nr. 8! Wieder Freude in Chain. Die anderen freuen und feiern genauso mit!
In 4 Monaten 8 VIPs. Das ist doch ein guter Schnitt. Wenn es so weitergeht, wären die 28 VIP-Kinder in 14 Monaten mit Pateneltern versorgt, also nächstes Jahr im März.
Dann könnte von dem Geld bestimmt auch besseres Lernmaterial für die Kinder besorgt werden.

Es werden auch schon wieder fleißig Geschenke für meine Reise gesammelt. Ich habe wieder einen leeren Koffer zum Füllen.

1. Ich habe von einem Patenvater eine Computertastatur für Blinde bekommen.
2. Von einer jungen Mutter eine große Tasche mit Duplo.
Wie gesagt möchte ich dieses Mal hauptsächlich gutes Spielzeug für den Spieleverleih mitnehmen, wie Lego, Playmobil usw.
3. Eine Patenmutter ist schon dabei, für die VIPs ein Fühl- und ein Geräuschmemory zu basteln.

Hier noch mal einer der netten Einfälle von Sponsoren:
Eine Sponsorin spendet immer das Geld, das sie beim Plasmaspenden bekommt. Also quasi 2 Spenden mit einer Klappe! Unsere Leuten kommen doch auf die verrückteste Ideen!

Wenn wir Besuch aus Uganda von der Chain Foundation hatten, haben Paten und Freunde gerne den Besuch zum Essen eingeladen, oder auch mit ihnen einen Ausflug gemacht. Auf diese Weise lernten unsere Besucher viele verschiedene Chain / Kiafreunde kennen und der Besucher hatte ein nettes Programm sowie die Möglichkeit, einiges von Deutschland kennenzulernen. Wer von euch gerne den Charles einladen möchte, kann sich bei mir melden. Ich koordiniere gerne die Einladungen. Außer an den Wochenenden sind die Tage und Abende jetzt noch so ziemlich frei.
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst………

Damit ihr mit dem Charles schon mal etwas anfangen könnt, bevor ihr ihn einladet:
Der Charles ist ein netter 55-jähriger Mann. Er hat mit dem Erzbischof die Chain Foundation gegründet. Er ist verheiratet und Vater von 6 Kindern. Man kann sich gut mit ihm über alle möglichen Themen unterhalten. Er liebt seinen großen Gemüsegarten und hat ein großes Herz für die armen und bedürftigen Familien aus der Umgebung. Er sucht die Dorfkinder für unser Hilfsprojekt aus und die Familien, die für Mikrokredite in Frage kommen. Außerdem hilft er in dem AIDS-Programm. Es zieht ihn immer wieder zu den Ärmsten der Armen. Einen Großteil seiner Freizeit verbringt er in Chain.

Zu seinem Leidwesen liebt seine Frau die armen Kindern aus der Umgebung so sehr, dass es bei ihm zuhause immer von Kindern wimmelt und im Kühlschrank immer lauter Getränke gekühlt sind, die nicht für ihn sind……….
Herausgekommen aus sehr armen Verhältnissen hat er die Bedürftigen nicht aus den Augen verloren.

Ausflugsmöglichkeiten sind:

  • Rheinfahrt
  • Museumsbesuche
  • Schlösser
  • Köln
  • Düsseldorf
  • Parks und Cafés

und was ihr sonst noch so gerne besucht.

Ich finde Ausflüge mit den ugandischen Besuchern immer sehr interessant, weil man die Orte, die man besucht, selber mal mit ganz anderen Augen sieht.

Soweit für heute. Ich wünsche euch Gottes reichen Segen,
Maama Gerda

Kiasegen 17te Woche

Veröffentlicht am Sonntag, den 26.04.2009

Liebe Kiafreunde, unser “Schultaschenprojekt” boomt. Das gesamte Geld für die 240 Schultaschen ist da! Mitarbeiter einer Bank wollten für ein soziales Projekt spenden. Zufälligerweise hat eine Mitarbeiterin ein Dorfpatenkind bei uns und hat die Chance genutzt, für Chain zu werben. Es kamen 500 € zusammen, womit die 751 € für die ersten Schultaschen da sind und jetzt fleißig genäht werden kann.Ich habe mit Heimleiter Stone besprochen, direkt für die geplanten nächsten 160 Schüler auch Geld für ihre Schultaschen zu sammeln. Dafür ist schon ein Teil da und 315 € brauchen wir noch!

Das kriegen wir bestimmt auch noch bis zum nächsten Schuljahr zusammen!

Sobald ich genaue Termine habe, wann der Charles hier ist und wann wir Infoabende in verschiedenen Städten geplant haben, werde ich es in den blog schreiben.

Genießt den schönen Frühling und ich wünsche euch allen Gottes Segen,
Maama Gerda

Kiasegen in Woche 12+13

Veröffentlicht am Sonntag, den 05.04.2009

Liebe Kia / Chain-Freunde,

ich hoffe, Ihr genießt alle das herrliche Frühlingswetter und müßt hoffentlich keinen Nachtschicht machen, oder so…

In den letzten zwei Wochen konnten wir wieder einiges an Segen im Empfang nehmen:

1. Endlich sind auch die letzten 2 Heimjungs, Julius und Bosco, mit tollen Pateneltern versorgt. Diese Paten haben schon ein Dorfkind, aber das reichte ihnen nicht. Zu diesen drei Kindern haben sie sich noch entschieden, ein VIP-Kind (Visual Impaired Person) zu übernehmen!

2. Ein zweites VIP-Kind wurde von einer ehemaligen Praktikantin übernommen.

3. Für das Dorfprojekt sind auch wieder 4 Kinder übernommen worden.

4. Nachdem ich mit Stone gesprochen hatte, haben wir bei Vision for Africa, eine andere Hilfsorganisation in Mukono, darum gebeten, in ihrer Berufsschule für Näherinnen für unsere integrative Schule in Chain Schultaschen zu nähen. In Uganda tragen die Kinder oft ihre Bücher und Heften offen in der Hand nach Hause. Mann kann sich vorstellen, wie das Material, nachdem es in diese Hütten gelegen hat, bald aussieht. Vision for Africa hat zugesagt und ich habe darum gebeten, eine Tasche als Beispiel zu nähen und mit unserem Heimleiter Stone einen Preis zu verhandeln für das Material und ein Taschengeld für die Nähschüler. So sind unsere Grundschüler und die Nähschüler von Vision for Africa dadurch gesegnet.

Die erste Tasche liegt fertig in Chain. Eine Tasche kostet 3,20 €. Davon bekommen die Näherinnen 2,00 € (Wahrscheinlich das erste Geld, dass sie im Leben bekommen).
Wir möchten erstmal 240 Taschen erstellen lassen. Geplant ist, die Schule irgendwann mit 400 Schülern zu füllen.

Insgesamt werden die 240 Taschen 751,00 € kosten. Dafür fing ich in diesem Monat an zu sammeln. Und mit riesigem Erfolg: Zu den Extraspenden von diesem Monat hat eine Grundschullehrerin an ihrer Geburtstagsfeier auf Geschenke verzichtet und dafür für die Schultaschen gesammelt. Ich habe dazu eine kurze Präsentation gemacht und die Sache erklärt. Es kamen von dieser recht kleinen Gruppe über 220,00 € zusammen ! Mit den anderen Extraspenden haben wir schon allein in diesem Monat 453 ,60 € zusammen.

Davon kann das Material gekauft werden und die Nähschülerinnen an die Arbeit gehen. Es fehlen noch 297,40 € . Vielleicht kennt ihr noch jemanden, der sich für so eine “Taschenspende” interessieren könnte? Ich habe um ein Foto von der ersten Schultasche gebeten und werde es hoffentlich bald an Euch nschschicken. Im Moment gibt es leider mal wieder viele Probleme mit Strom und Internet, also muß ich wieder Geduld üben.

5. Meine nächste Ugandareise ist für Ende Juli gebucht. Ich habe zusammen mit Charles wieder 2 leere Koffer zum Füllen für Chain. Dieses Mal möchte ich hauptsächlich Lego und Playmobil mitnehmen. Bitte fragt mal in eurer Umgebung, wer noch so eine vergessene Kiste irgendwo hat.

Genießt das herrliche Wetter,
Maama Gerda

Gerdina Mohr
gerdina.mohr@googlemail.com

Jahresbericht 2008 - Kia e.V.

Veröffentlicht am Donnerstag, den 01.01.2009

Liebe Freunde und Spender von KiA,

Wir, der Vorstand und die Vereinsmitglieder von KiA e.V., möchten allen, die unsere Arbeit im abgelaufenen Jahr 2008 in irgendeiner Form unterstützt haben, ganz herzlich danken für die große Hilfsbereitschaft.

Ihre Spenden haben es uns ermöglicht, zusammen mit unserer Partnerorganisation CHAIN Foundation in Uganda, den Kindern und Jugendlichen eine neue Lebensperspektive zu geben. Viele Kinder bekommen so zum ersten Mal in ihrem Leben ein festes Zuhause und eine Schulausbildung. Im letzten Jahr sind 25 sehbehinderte und erblindete Kinder hinzugekommen, die im Children’s Village der CHAIN Foundation wohnen und dort eine Blindenschule besuchen.

Im begonnenen Jahr 2009 wurden weitere Projekte angefangen, um das Leben der Kinder erträglicher zu machen:

  • Auf dem Gelände der CHAIN Foundation entstand eine integrative Grundschule, die mit 224 Kindern eröffnet wurde und in der später 400 Kinder unterrichtet werden sollen.
  • Der Bau einer Krankenstation hat Anfang des Jahres auf dem Gelände der CHAIN Foundation begonnen.
  • Das neu angelaufene „Dorfprojekt“ unterstützt durch Patenschaften Kinder aus den umliegenden Dörfern, so dass diese zur Schule gehen können und eine warme Mahlzeit am Tag bekommen.
  • Ein Mikro-Kreditprogramm ermöglicht Bewohnern der umliegenden Dörfer den Aufbau einer eigenen Existenz.

Sie sehen, es hat bereits Vieles begonnen und es gibt noch Visionen für das, was in der Zukunft getan werden soll.

Ihre Spenden kommen annähernd zu 100% den Kindern in Uganda zugute. Der Anteil der Verwaltungskosten liegt unter 1%, da alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig sind.

Wir freuen uns sehr über die Entwicklung der Spenden bis heute. Darüber hinaus möchten wir Sie aber auch bitten, dafür zu beten, dass Gott unsere gemeinsame Arbeit für die Kinder in Uganda leiten und segnen möge. Denn…

Wenn der Herr das Haus nicht baut,
arbeiten seine Erbauer vergebens daran.
Ps. 127,1

Spendenkonto:
IBAN: DE28 4401 0046 0912 0034 65
BIC: PBNKDEFF (Postbank Dortmund)
K.i.A. Kinder in Afrika e.V.
Matthias Mohr & Gerdina Mohr | Oberwall 22 | 42289 Wuppertal (Deutschland)
Tel.: 0202 – 62 33 18 | E-Mail: info@kinder-in-afrika.org